AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Innsbruck

Hermann Kuenz über Isel-Geld: „Hetz start’ma!“

Diskussion über Isel-Geld für 2016 ärgert die ÖVP. Im Juli wird das Programm starten. Mittels Hearing wird ein Abwickler gesucht.

In St. Johann hat man bereits Pläne, um an Gelder zu kommen © Karina Hartweger
 

Zehn Millionen für die kommenden zehn Jahre – das ist das Programm, das die Regierung bereits beschlossen hat, um für die Iselregion die Natura 2000-Ausweisung erträglicher zu machen.

Im Landesbudget für 2016, das bereits 2014 erstellt wurde, war von dem Isel-Programm aber noch keine Spur. Weil das Programm im Juli starten sollte, wollte der Finanzausschuss unter der Führung von Hermann Kuenz (ÖVP) die nötigen Mittel umschichten – 500.000 Euro für das verbleibende Jahr 2016. Kuenz hat sich vorgestellt, dass man das Vorhaben „einfach durchwinkt“.

Diskussion im Landtag

Doch dem war nicht so: Sowohl Elisabeth Blanik und Gerhard Reheis (SPÖ), als auch Hans Lindenberger (Impuls) stimmten im Ausschuss dagegen. Die roten Mandatare lehnten den Beschluss ab, weil der Verwaltungsaufwand des Programms von den gesamten Fördermitteln abgezogen wird. Lindenberger war mit Details nicht einverstanden und wünschte sich eine Debatte im Landtag. „Wir können die Diskussion im Plenum führen“, sagt Kuenz.

Hauptthema Tourismus

Allerdings ändert das am Stimmverhalten der Regierungsparteien nichts mehr. Kuenz sieht das Thema als politisch abgehakt und fordert: „Hetzt start’ma.“ Am 1. Juli soll der Abwickler des Isel-Programms bereits mit seiner Arbeit beginnen. Mittels Hearing wird noch im Juni entschieden, wer den Job erhält. Das Hauptaugenmerk wird auf die touristische Entwicklung der Iselregion fallen. Auf jeden Fall ist ein Gerangel um das Fördergeld zu erwarten. Einen „Wettbewerb der Ideen“ verhofft sich Kuenz.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.