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Osttirol

Langläufer aus Frankreich beim 42. Dolomitenlauf unbesiegbar

Der Franzose Bastien Poirrier krönte sich heute zum Sieger der zweiten Station des FIS Worldloppet Cups. Auf 20 Kilometern gab es einen Triumph für den Österreicher Klaus Leitinger.

AUT, Dolomitenlauf, Freestyle
Die Spitzengruppe: Unschlagbar beim 42. Dolomitenlauf waren die Franzosen © EXPA/Michael Gruber
 

Bei Sonnenschein und traumhaften Langlaufbedingungen entwickelte sich der 42. Dolomitenlauf zu einem richtigen Ausscheidungsrennen, wo vor allem die französischen und italienischen Läufer dominierten. Bis zur acht Kilometer Marke formierte sich eine rund 20 Mann große Führungsgruppe mit allen Top-Favoriten. Aus Österreich schaffte Thomas Zlöbl aus Bad Gastein gerade noch den Anschluss. Bis zur Rennhälfte konnte Zlöbl dem hohen Tempo der Spitze nicht mehr folgen und hatte einen Rückstand von 1:30 Minuten.

Französisches Podium mit Olympiaglanz

An der Spitze des Rennens lieferten sich die Top-Läufer um den zweifachen Olympiasieger Giorgo Di Centa und Olympiamedaillengewinner Ivan Boiteux Perillat einen harten Kampf. Im Finale konnten sich schließlich sechs Läufer absetzen, die im Sprint den Sieg unter sich ausmachten. Dabei hatte der Franzose Bastien Poirrier die schnellsten Beine. „Die Loipe war super schnell, wie meine Skier auch. Das war mein größter Triumph heute und ich bin überglücklich. Das Finale mit der Sprintentscheidung war genau richtig für mich“, jubelte der schnelle Poirrier, der neue Führende im FIS Worldloppet Cup.

Auf den zweiten Platz sprintete der Olympia-Bronzemedaillengewinner von Sotchi Ivan Boiteux Perillat, Dritter wurde im Skating-Rennen Loic Guigonnet vor Benoit Chauvet, der in den letzten Jahren drei Mal Gesamtzweiter im FIS Worldloppet Cup wurde. Als bester Österreicher belegte Thomas Zlöbl mit sechs Minuten Rückstand Rang 21. „Mit diesem Platz bei der Top-Besetzung bin ich mehr als zufrieden. Das Rennen war von Beginn an sehr schnell und ich bin absolut happy“, sagte der Salzburger. 

Spannendes Damenrennen

Beim 42 Kilometer langen Rennen der Damen dominierten die drei Favoritinnen: Aurelie Dabudyk, Antonella Confortola und Elisa Brocard. Bis zur 28 Kilometer Marke lagen die Drei gemeinsam in Führung, ehe sich die Französin Dabudyk, Auftaktsiegerin in Frankreich, absetzen konnte. Sie gewann schließlich 1:14 Minuten vor ihrer Landsfrau Brocard. Dritte mit 1:16 Minuten Rückstand wurde die Italienerin Confortola, Olympia-Medaillengewinnerin im Langlauf und WM-Medaillengewinnerin im Berglauf.

 

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Die Bedingungen in Obertilliach waren perfekt Foto © EXPA/Michael Gruber

Österreichischer Sieg über 20km

Klaus Leitinger aus St. Martin bei Lofer sicherte sich den Sieg beim 20km Rennen. Er besiegte im Zielsprint den ÖSV-Läufer Kevin Plessnitzer. Dritter wurde mit neun Sekunden Rückstand der Italiener Julian Brunner. Bei den Damen gab es einen Dreifacherfolg für Norwegen: Britt Ingunn Nydal siegte vor Kristin Antonsen und Amanda Borge Byrkjeland. Beste Österreicherin wurde Yvonne Ladstätter aus St. Jakob in Defereggen als Elfte.

Franz Theurls Bilanz: „Langlaufangebot ausbauen!“

Sehr zufrieden nach dem Dolomitenlauf-Festival zeigt sich OK-Chef Franz Theurl: „Wir hatten bei allen sieben Bewerben rund 1.500 Teilnehmer aus 30 Nationen. Es gab tolle Sieger bei allen Rennen und getreu unserem Motto war jeder ‚Ein Sieger über sich selbst‘.“

 

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Auch viele Volksläufer nahmen das Rennen in Angriff - Rennanzug war kein Muss Foto © EXPA/Michael Gruber

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