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Schulwege: Leser melden Gefahrenstellen

Nach Kleine Zeitung-Aufruf „Sichere Schulwege“: Leser machen auf Gefahrenstellen auf Schulwegen in Lienz und Matrei aufmerksam.

Auch Michael Krautgasser sieht in der Spitzkofelstraße Verbesserungsbedarf © Kasupovic
 

Wie sicher sind heimische Schulwege, wo gibt es Verbesserungsbedarf? Diese Frage stellte die Kleine Zeitung ihren Lesern und rief auf, Gefahrenstellen in Osttirol zu melden.

Gleich zwei Leser stufen die Spitzkofelstraße in Lienz als gefährlich ein. Laut Adolf Lassnig würde ein Verkehrszeichen „Vorrangstraße“ fehlen, wenn man von der Spitzkofelstraße rechts zum Brixnerplatz einbiegt: „Unkundige brettern die Spitzkofelstraße geradeaus, ohne auf den Vorrang zu achten. Tödliche Gefahr“, warnt er. Auch Michael Krautgasser sieht in der Spitzkofelstraße Verbesserungsbedarf. Die Kreuzung in Richtung Weidengasse sei für Kinder und auch für Autofahrer unübersichtlich und daher gefährlich. Ein wichtiger Zebrastreifen würde laut Leserin Andrea Plangger in der Schlossgasse fehlen. „Es gibt zwar einen Zebrastreifen beim Klösterle, aber am anderen Ende wurde er entfernt. Unverständlich. Es gehen dort mittlerweile wieder einige Kinder in die Volksschule Süd, aber noch viele mehr zum Hochstein“, sagt sie. Auch würden in der Siedlung einige ältere Bürger wohnen, die sich bestimmt über „einen Zebrastreifen freuen würden“. Die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik bedankt sich für diese Anregungen und verspricht: „Wir werden diese Gefahrenstellen im Ausschuss aufnehmen, prüfen und versuchen, diese zu entschärfen“, sagt sie.

Laut Adolf Lassnig würde hier ein Verkehrszeichen "Vorrangstraße" fehlen Foto © Kasupovic

Und auch aus Matrei kam eine Reaktion: „Als sehr gefährlich“ bezeichnet Ursula Mullitzer die Schulwege, die zum Kindergarten und ins Schulzentrum Matrei führen. „Hier gibt es sehr viel Verkehr, aber keinen Gehsteig“, sagt sie. Laut Andreas Köll, Bürgermeister von Matrei, wurde die Virgerstraße, die zum Kindergarten führt, erst im Frühjahr neu gestaltet und hat auf beiden Seiten einen Gehsteig, verordnete Schutzwege und ist als 30er Zone ausgewiesen. Bei der Lienzerstraße würde es Schülerlotsen geben: „Wir sind sehr dankbar dafür, dass die Polizei jeden Tag zu Schulbeginn- und Schulschluss zwei Beamte zur Verfügung stellt, die für Verkehrssicherheit sorgen“, sagt Köll. Nichtsdestotrotz sei die Marktgemeinde Matrei bemüht, in den kommenden Jahren Gehsteige in der Lienzerstraße zu errichten. „Gespräche mit Grundeigentümern wurden schon geführt“, sagt Köll. Mullitzer kritisierte außerdem, dass die 30er Zone im Ortsgebiet „nicht immer eingehalten wird“. Dies zu kontrollieren sei laut Köll aber nicht Aufgabe der Gemeinde. Gleichzeitig informiert er, dass in zwei Jahren eine neue Bushaltestelle direkt beim Schulzentrum Matrei entstehen soll.

Aufruf für mehr Sicherheit

Die Kleine Zeitung möchte mit dem Aufruf „Sichere Schulwege“ aufzeigen, wo der Schulweg für unsere Kinder in und um Osttirol sicherer werden sollte. Sind auch Ihnen Gefahrenstellen im Bezirk bekannt, dann informieren Sie uns bitte per Mail an: osttirol@kleinezeitung.at.

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