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SillianKleine Bildhauer schufen Kunstwerke aus Ytong

Gemeinsam mit Bildhauer Gabriel Rauchegger gestalteten die Schüler der Georg Großlercher Sonderschule in Sillian Kunstwerke aus "Porenbeton".

Stolz präsentieren die Kinder mit dem Bildhauer Gabriel Rauchegger ihre fertigen Kunstwerke © Markus Kozubowski
 

Im Zuge des Tiroler Kulturservices besuchte der Abfaltersbacher Bildhauers Gabriel Rauchegger die Schüler der Georg Großlercher Schule/Sonderschule Sillian.

Dabei brachte Rauchegger ein ganz besonderes Material mit – Ytong. Dieser „Porenbeton“ ist ein hochporöser mineralischer Baustoff, der sich durch seine leichte Bearbeitbarkeit und sein geringes Gewicht auszeichnet und ist somit ein erstklassiger Baustoff für Bildhauer und für junge Künstler.

Die Kinder durften sich ein Lieblingsmotiv aussuchen, dieses galt es anschließend auf den Ytong-Block zu übertragen: Zuerst wurden die Lienien mittels Pauspapier „kopiert“, dann begann die eigentliche Bearbeitung mittels Schnitzeisen, Raspel und Feile. Der Stein musste gleichmäßig von allen Seiten behaut werden, um eine plastische Form allmählich entstehen zu lassen. Zum Schluss wurde nur mehr geschliffen.

Markus ist fasziniert von der Oberfläche seines Ytong-Blocks Foto © Markus Kozubowski

Dies wirbelte im Werkraum natürlich viel Staub auf, dies gehört in einer Bildhauerwerkstatt aber einfach dazu.

Mit etwas Hilfe entstanden so dekorative dreidimensionale Formen – Kleeblätter, Herzen oder Fische.

Die Kinder bekamen einen guten Einblick in die Bildhauerei. Sie lernten die groben und feinen Arbeiten an einem Ytong-Block kennen. "Dadurch wurde auch ihre räumliche Vorstellungskraft geschult – es ist gar nicht so einfach, eine zweidimensionale Skizze auf einen räumlichen Gegenstand zu übertragen. Bildhauerei ist außerdem auch körperlich recht anstrengend – man ist schließlich immer in Bewegung und muss sich gleichzeitig sehr auf seine Hände konzentrieren", sagt Markus Kozubowski.

Matteo und Gabriel beim Bearbeiten ihrer Ytong-Blöcke Foto © Markus Kozubowski

 

Eifriges Arbeiten im Werkraum, der zur Bildhauerei umfunktioniert wurde Foto © Markus Kozubowski

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