LienzBienvenido! Partnerschüler aus Madrid besuchten Osttirol

Eine Projektwoche mit Begegnungen, Spaß - und einem Stier als Abschluss.

© BG/BRG Lienz
 

Auch das ist Schule und so macht Schule wirklich Spaß. Wie lehrreich eine internationale Projektwoche sein kann, erfuhren in den letzten Tagen nicht nur Schüler des IES Gabriel García Márquez aus Madrid, sondern auch ihre Gastgeber, fünfzehn Schüler des Lienzer Gymnasium, die im Dezember selbst schon eine Woche in Madrid waren .

Auch Bürgermeister Elisabeth Blanik nahm sich die Zeit, mit den 30 Schülern aus Madrid und Lienz im Sitzungssaal über die Wünsche und Zukunftssorgen der Jugendlichen zu sprechen. Ebenso dabei war ein Besuch in Rudl Dureggers Schmiede, der dort nicht nur kleine Hufeisen als Glücksbringer anfertigte und verschenkte, sondern auch gekonnt zeigte, wie sich ein echter Osttiroler Jodler anhört. Und wie sich ein Osttiroler Winter anfühlt, erlebten die spanischen Schüler schon am ersten Tag in Obertilliach. Im Biathlon-Zentrum konnten sie gleich zwei neue Sportarten ausprobieren. Anschließend wurden sie von Altbürgermeister Sepp Lugger durch das Dorf begleitet und kosteten ihren ersten Kaiserschmarrn.

Wenn ein Thema der Projektwoche "Der Bulle" heißt, dann kann nach den vorbereitenden Workshops in der Schule ein Besuch im Atelier von Jos Pirkner nicht fehlen. Mit selbst über 90 Jahren sprüht dieser Mann noch vor Energie und Leidenschaft für seine Kunst und versteht es, auch jugendliche Zuhörer mit seinem Humor und seiner Lebensweisheit in seinen Bann zu ziehen. Die Vorfreude auf Salzburg und den Hangar 7 war damit natürlich automatisch schon gegeben. Den Höhepunkt der Projektwoche allerdings schufen die 30 Schüler und Lehrer selbst, als sie am Schluss ihrer Woche noch ihren eigenen Bullen als Symbol für Europa und das Erasmus+ Projekt 2018 bauten. Direktor Roland Roßbacher, die Projektleiter Benedikt Fundneider und Edith Noner, die zwei spanischen Begleitlehrerinnen Raquel Aliaga Almela und Maria del Lluch Quiles Romero konnten zu Recht stolz auf dieses gemeinsame Symbol einer schulischen Partnerschaft sein, bei der auch noch eine belgische, eine französische und eine finnische Schule dabei sind. Und fünfzehn weitere Schüler des Gymnasiums Lienz können sich nun schon auf eine spannende Woche in Finnland im nächsten Jahr freuen.

Foto © BG/BRG Lienz

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