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Gastkommentar"Ausbau der B 100 ist leider keine Lösung!"

Der gebürtige Greifenburger Günter Emberger, der an der Technischen Universität Wien lehrt, zeigt Lösungsansätze auf, wie man den Verkehr im Drau- und Pustertal verringern könnte.

Greifenburg, Transit, Schwerverkehr, B 100
Weiteren Ausbau der B 100 im Oberen Drautal und im Pustertal hält Günter Emberger nicht als zielführend © Andrea Steiner
 

Die Verkehrsprobleme kurz zusammengefasst: hoher Lkw-Verkehr und Lkw-Transit, hoher Berufspendlerverkehr nach Lienz und Spittal, hoher Freizeit- und Einkaufsverkehr in der Winter- und Sommersaison. Für all diese Verkehre glaubt man, wird der Ausbau der B 100 die Lösung sein. Hier haben sich aber einige „Glaubensfehler“ eingeschlichen.

Kommentare (5)
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vitriol74
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Wenn Studenten

von so einem was lernen sollen - gute Nacht!
Und die KLZ druckt natürlich auch alles....

solder
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lienz ist

abseits der hauptverkehrsrouten, das einzige nadelöhr zw. flensburg und sizilien.
gibt es in zell am see intelligentere ingeneure? die wissen, wie man verkehrsströme lenkt, na ja, fast.

beobachter2014
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Und "Radwege ausbauen..."

Im Pustertal kann man witterungsbedingt ca. ,5 Monate nicht Radfahren! Aber das wird man in Wien nicht wissen!
Der Herr Professor ist ein würdiger Nachfolger von Herrn Koflacher! Wird sicher bald Ehrenbürger von Greifenburg ...

annylein
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Richtigstellung B 100

Falsch: Niemand plant einen Vollausbau
Richtig: Es wird ein Sicherheitsausbau und eine Verkehrsberuhigung für die Orte Greifenburg, Berg und Dellach stattfinden.
Falsch: Es wird ein Nachtfahrverbot für Lkw über 25 to gefordert.
Richtig: Laut Gesetz besteht in ganz Österreich ein Nachtfahrverbot über 7,5 to.
Von einem Vollausbau der B100 und einem Vergleich mit Transitrouten wie dem Liese- Inn- und Wipptal (von Autobahnen durchzogen) zu sprechen, entbehrt jeder Grundlage.
Herr Professor, bitte besser rechechieren oder nicht einseitig beeinflussen lassen!

ErichGolger
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Falsch: Laut Gesetz besteht in ganz Österreich ein Nachtfahrverbot über 7,5 to


Es ist zwar richtig, dass ein derartiges Gesetz besteht. Wenn man die Ausnahmen dazu ansieht, bleibt jedoch nicht mehr viel davon übrig:

- Ausnahmen gelten für lärmarme Kraftfahrzeuge.
- Ausgenommen sind unter anderem davon Transporte mit leicht verderblichen Lebensmitteln.