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Reißeck

Reißeckbahn: Im Sommer 2016 wird es keinen Betrieb geben!

Jetzt ist es fix: Aufgrund von Bauarbeiten am Schoberboden wird die Verbund AG in der Sommersaison 2016 den Tourismusbetrieb mit der Reißeck-Standseilbahn aussetzen. Als Alternative wird die Kreuzeckbahn angeboten.

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Reißeckbahn macht im Sommer 2016 Pause © Verbund
 

Nach der Inbetriebnahme des neuen Pumpspeicherkraftwerks Reißeck II im Frühjahr 2016 plant die Verbund AG für die Sommermonate des nächsten Jahres die Aufweitung des 60 Jahre alten Höhenstollens, der in einer Seehöhe von 2200 Meter den Schoberboden mit dem Seenplateau am Reißeck verbindet. Bis zum Sommer 2014 führte die bei einem Unwetter schwer beschädigte Höhenbahn durch diesen Stollen. Für die Durchfahrt von Bussen oder Lkw ist das Tunnelprofil allerdings bei weitem zu schmal, weshalb der Verbund bereits im vergangenen Jahr ankündigte, den Tunnel aufzuweiten.

Kommentare (12)

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Sperrts alles zu und jammert weiter.

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WernerRobin
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Zusperren

Dem neuesten Informationsstand zufolge ist der Betrieb der Standseilbahn auch ab 2017 ungewiß. Das Thema Ausflugsziel Reißeck hat sich somit erledigt! Sic Gloria Transit mundi, wie der Lateiner zu sagen pflegt! Das Jammern ist somit auch gegenstandslos geworden.

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jo2802
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Die Verbund Tourismus Gesellschaft gehört sofort aufgelöst. Berghotel Malta fast kein heimisches Personal mehr, Qualität stimmt nicht mehr, zu viele Dienstautos usw.

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WernerRobin
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Verbund Tourismus

So wie die Sache jetzt ausschaut könnte es wohl sein, dass sich die Verbund-AG von ihrer Tochter Verbund Tourismus GmbH verabschiedet. Der Tourismus gehört nicht zum Kerngeschäft eines Energielieferanten und bringt was den Aufwand/Erlös betrifft anscheinend zuwenig "Kohle". Wie es weitergeht steht wohl in den Sternen. Um es noch einmal festzuhalten: Der Verkauf der Fahrbetriebsmittel nach Deutschland war wohl das Engstirnigste was man sich vorstellen kann. Im Salzburger Freilichtmuseum Großgmain hat man vor ein paar Jahren eine neue 600 mm Schmalspurbahn gebaut, ein Publikumshit sondergleichen und bei uns in Kärnten verscherbelt man das Silber! Eine Schande sondergleichen!

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Kopfschüttler
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Leider will fast kein

einheimischer mehr im Tourismus arbeiten.
Sonntag und Feiertags Arbeiten ist schon zu viel, und wenn dann andere Kommen die das tun wird gleich gejammert.

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jo2802
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Man hat sicher einen Job im Tourismus für dich
für €1150 netto eine 6 Tage Woche, geteilter Dienst, sobald weniger Arbeit ist sofort zum AMS,ich habe 35 Jahre Tourismus hinter mir.

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WernStein
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Bei allem Verständnis..

..für wirtschaftliche Zwänge, wage ich dennoch die Behauptung, dass die Einstellung der höchst gelegenen Schmalspurbahn Europas (!)keine gescheite Aktion war.
In der Schweiz wäre so etwas nicht vorstellbar. Eine solche Attraktion hätte dauerhaften Bestand!
Aber es ist halt so typisch österreichisch.
Einstellen und sofort alle Optionen für einen eventuellen Weiterbetrieb vernichten (in diesem Falle der sofortige Verkauf der Fahrbetriebsmittel)
Und die Politik ist - wie üblich - entweder nicht interessiert oder machtlos (oder beides).

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WernerRobin
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Reißeck Höhenbahn


Man darf der Verbund-Gesellschaft keinen Vorwurf machen, dass sie in die Infrastruktur investieren muß und durch die Aufweitung des Druckstollens der Betrieb der 600 mm Schmalspurbahn im September 2014 eingestellt wurde. Anscheinend will man nach Beendigung der Arbeiten den Touristenverkehr mit Bussen zwischen der Bergstation der Standseilbahn und dem Schoberboden wieder aufnehmen. Ob das nun wirtschaftlicher als der Bahnbetrieb ist sei einmal dahingestellt. Völlig irrsinnig war jedoch der überhastete Verkauf der Schienenfahrzeuge samt Gleisanlage an eine deutsche Museumsbahn. Scheinbar ist den dafür verantwortlichen Herrn wohl nicht bekannt, dass durch Verlegung von Schienen in einem Straßenbelag ein gemeinsamer Betrieb Straße Schiene sehr wohl möglich ist. Durch die Verwendung von elektrischen Fahrbetriebsmittel mittels Akku – Antrieb wäre ein weiterer wirtschaftlicher Verkehr und vor allem sehr umweltfreundlich möglich gewesen.

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Amadeus005
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Besser so als 2015

Auch wenn gejammert wird. - Vom Herrn Politiker, der 2015 nicht Vorort war um das Problem zu erkennen. - Außerdem gibt es eh die Kletterhalle als Alternative für den Tourismus. ;-)

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WernerRobin
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Alternative?

Die Kletterhalle in Mühldorf ist zwar eine Ergänzung kann jedoch niemals als eine Alternative für den Tourismus angesehen werden. Es gibt ja auch Menschen, die nicht schwindelfrei sind, also nicht klettern aber gerne wandern. Das Reißeck ist nächstes Jahr für Wanderungen gesperrt. Schade drum! Bin schon neugierig, wie sich dann der Busverkehr durch den neuen Druckstollen bewähren wird. Ich glaube aber, dass das Wandergebiet Reißeck das gleiche Schicksal nehmen wird, wie es sich schon heute in der Innerkrems anbahnt! Nämlich "Tote Hose"!

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jo2802
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Das Kerngeschäft ist Stromerzeugung, nicht Tourismus. Sie wollen mit den Tourismus nichts zu tun haben. In Malta wurden Millionen investiert, deshalb können sie den Betrieb nicht schließen. Es ist kein Verantwortlicher mehr beim Verbund Tourismus beschäftigt,der den Umbau (Berghotel Malta) geplant hat.Tourismus Spezialisten haben den Betrieb längst verlassen.

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WernStein
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Liebe Redaktion, könnte man lesenswert nicht durch "Zustimmung" und "Ablehnung" ersetzen?

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