Not kennt keine GrenzenKärntner Feuerwehrauto kämpft gegen Waldbrände in Bosnien

Freiwillige Feuerwehr in Bad Kleinkirchheim stellte ausrangierten Tankwagen für bosnische Kollegen zur Verfügung. Ervin Hukarevic (25) aus Ferlach organisierte den Transport. 15 Stunden dauerte die Fahrt.

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Das Kärntner Feuerwehrauto rückt jetzt in Bosnien zu Einsätzen aus.
Das Kärntner Feuerwehrauto rückt jetzt in Bosnien zu Einsätzen aus. © kk
 

Rund 630 Kilometer und eine 15-stündige Autofahrt legte der Ferlacher Ervin Hukarevic letzte Woche zurück, um der Feuerwehr in Fojnica auszuhelfen. Die 13.000 Einwohner-Gemeinde im Nordwesten von Bosnien musste  in diesem Sommer fast täglich gegen schwerste Waldbrände kämpfen. Doch die örtliche Feuerwehr konnte nur begrenzt helfen, denn bisher standen ihr für die Löscharbeiten nur zwei veraltete Löschwagen aus den 1960er-Jahren zur Verfügung. "Selbst die Bereifung stammte noch aus dieser Zeit. Und im gesamten Umkreis von 100 Kilometern gab es keine Bergeschere. Diese Arbeiten erledigten die Feuerwehrmänner ausschließlich mit händischer Kraft", berichtet Hukarevic. Der 25-Jährige, der 2015 als jüngster Stadtrat in Kärnten seine Arbeit aufnahm, und selbst bei der Freiwilligen Feuerwehr in Ferlacher tätig ist, wurde durch ein Treffen mit dem bosnischen Botschafter Kemal Kozarić auf die Notsituation aufmerksam.

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