Spittal Projekt soll junge Frauen und den Oberkärntner Arbeitsmarkt stärken

Mädchenzentrum startet Trainingsprojekt zur Stärkung der Persönlichkeit und Verankerung im Oberkärntner Arbeitsmarkt. Teilnehmerinnen werden noch gesucht.

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Mädchenzentrum Klagenfurt
Das Mädchenzentrum geht neue Trainingswege © (c) Kleine Zeitung Helmuth Weichselb (Weichselbraun Helmuth Weixxx Helmuth Weichselbraun / Kleine Z)
 

Das Mädchenzentrum stellt mit dem vom Europäischen Sozialfonds (ESF) finanzierten Projekt "step_UP" die Weichen für weibliche Arbeitskräfte im Oberkärntner Raum. Das Training kommt direkt zu jungen Frauen mit und ohne Migrationshintergrund und ist zeit- und ortsunabhängig. "Oft passen fixe Kursangebote nicht in die Lebensrealität der jungen Frauen. Deshalb – und auch weil wir unabhängig von zukünftigen Coronamaßnahmen agieren wollen - haben wir uns für diese Form entschieden", erklärt Projektleiterin Katrin Huber vom Mädchenzentrum.

Einige Elemente des Trainings sind Einzelcoachings und es kann ganz individuell auf die Frauen eingegangen werden. "Es ist eine Chance, ihre eigenen Stärken zu erarbeiten, um für den Arbeitsmarkt gewappnet zu sein. Ziel ist auch, der Abwanderung entgegenzuwirken und für mehr Chancengleichheit für junge Frauen auf dem Arbeitsmarkt in Oberkärnten zu sorgen", erklärt Huber das Pilotprojekt.

Infos

Derzeit werden Teilnehmerinnen gesucht. Von 25 möglichen Plätzen sind noch einige frei.
Interessierte junge Frauen melden sich bei Katrin Huber unter Telefon 0660/ 97 90 910 oder unter E-Mail: katrin.huber@maedchenzentrum.at
Die Plätze sind limitiert. Das Projekt läuft bis Juni 2022.
Mehr: www.maedchenzentrum.at

Eng abgestimmt mit Partnerinnen und Partner sowie Trägerorganisationen aus der Region liegt der Fokus des Projekts "step_UP" auf Stärkenorientierung, Weiterbildung und auf aktivem Netzwerken.  "Step_UP zeichnet sich durch individuelle Beratung der Teilnehmerinnen aus, ebenso durch Qualifizierungsmaßnahmen. Sie werden über den gesamten Prozess hinweg begleitet", hebt Frauenreferentin Landesrätin Sara Schaar (SPÖ) den ganzheitlichen Ansatz hervor. Unterstrichen wird das auch durch regionale Rollenvorbilder. "Wir haben gemerkt, dass es der Zielgruppe durch Beispiele – ob Avatare oder Mentorinnen und Mentoren  leichter fällt, Lösungswege für sich selbst zu entwickeln", sagt Huber.

Die Initiative wird von zahlreichen Oberkärntner Unternehmen unterstützt. Damit wird ein erster Schritt gesetzt, um der Abwanderung in Ballungsräume wie Villach und Klagenfurt entgegenzuwirken und die Oberkärntner Gemeinden nicht vergreisen zu lassen. Beruf und Vereinbarkeit stellen für Frauen nach wie vor eine Herausforderung dar. In ländlichen Gebieten verzichten Frauen dadurch häufig auf ihre Karriere oder entscheiden sich abzuwandern, um alles unter einen Hut zu bringen.

 

 

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