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ParagleiterunfallGeflüchteter Bruchpilot wird zur Kasse gebeten

Aus Angst vor Bergekosten hat sich ein Holländer aus dem Staub gemacht, zahlen muss er trotzdem: 3500 Euro stellt der ÖAMTC in Rechnung, 500 Euro die Bergretter.

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Hobbyflieger stürmen an schönen Tagen die Emberger Alm
Hobbyflieger stürmen an schönen Tagen die Emberger Alm © KK
 

Ein Verunfallter, der sich trotz schwerer Verletzungen aus dem Staub macht, weil Rettungskräfte eintreffen – das erleben die Helfer nicht allzu oft. Mittwochmittag hat sich genau dies zugetragen: Ein Holländer (66) startete mit seinem Paragleitschirm von der Emberger Alm aus zu einem Freizeitflug ins Tal nach Greifenburg. Sofort verhedderte sich die Bremsleine am Rücken und er stürzte aus rund fünf Metern zu Boden.

Kommentare (3)
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gradnitzerwalter
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Nicht ideal gelöst…

… aber wenn er selbst keinen Notruf absetzt und niemanden darum gebeten hat, ist es schon ein Graubereich. Wieso soll ich etwas bezahlen, dass ich nicht bestellt oder gewünscht habe. Natürlich sollte man nicht weglaufen.

Amadeus005
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Weil ein Laie nicht beurteilen kann, wie die Verletzung ist

Aber eine Laie kann eine Rettungskette in Gang setzen. Wenn keine Verletzungen gewesen wären, dann grau.
Hier waren aber klar schwere Verletzungen. Somit war die Rettungskette angebracht. Infolge soll er auch zahlen müssen.

gradnitzerwalter
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Richtig

Deshalb sollte unbedingt jeder immer die Rettungskette in Kraft setzen, allerdings sollten in diesem Fall bleiben die Kosten am Staat/Land kleben bleiben; nicht am Anrufer, nicht am Patienten, nicht an der Rettungsorganisation.
Unabhängig davon bezweifle ich persönlich, das jemand mit schweren Verletzungen im Wirbelbereich, noch flüchten kann. Weiß aus persönlicher Erfahrung, dass die Berichte in den Medien und die Wahrheit oft weit auseinander sind. Bin