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Lang ersehntes Sozialprojekt wird umgesetzt

Der Verein Alsole in Dellach/Gail startet mit einem Wohnhaus samt Tageswerkstätte in St. Daniel. Geplant sind 16 Wohn- und 20 Werkstattplätze.

Brigitte Tschaller, Irene Auer, Christian Müller, Klaus Harter, Dagmar Köstl-Millechner, Herwig Ronacher, Renate Lauchard, Johannes Lenzhofer © MICHAELA VIERTLER
 

Der Dellacher Solzialverein Alsole präsentierte gemeinsam mit Ideengeber und Finanzier Kurt Buchacher, in Kooperation mit der AVS und Architekt Herwig Ronacher das Projekt „Wohnhaus und Tageswerkstätte St. Daniel“. In der Tagesstätte sollen Menschen mit Beeinträchtigungen einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen können. Im voll- und teilbetreuten Wohnbereich sind 20 Tageswerkstätten- und 16 Wohnplätze geplant. Es wird auch zwei Schulungswohnungen geben, die mit privatem Eingang den selbstständiger werdenden Assistenznehmern helfen sollen, auf eigenen Beinen stehen zu können. In der Werkstätte wird beeinträchtigten Menschen ermöglicht, verschiedenen Aufgaben im Bereich Holz, Papier, Ton, Hauswirtschaft und Gartenarbeit nachgehen zu können.

„Wir wollen keine von der Bevölkerung isolierte Einrichtung sein, deshalb wird über Kooperationen mit heimischen Betrieben nachgedacht, damit die Menschen auch außerhalb der Werkstätte unterstützend wirken können“, sagte Renate Lauchard vom Amt der Kärntner Landesregierung. Irene Auer (AVS Kärnten) war die treibende Kraft, dass dieses Projekt zur Umsetzung gekommen ist, wofür sich Johannes Lenzhofer, Bürgermeister in Dellach/Gail und Obmann des Vereines Alsole, herzlich bedankte.

Das barrierefreie Gebäude wird in Holzbauweise errichtet und bietet den Klienten durch die lichtdurchflutete Architektur und dem großen Außenbereich eine gute Atmosphäre. „Erfreulich für unsere Region ist die Schaffung von bis zu 30 neuen Arbeitsplätzen im Pflege- und Sozialbereich“, sagte Lenzhofer. „Es ist ideal, um die Randregionen zu stärken. Gleichzeitig herrscht im Bezirk großer Bedarf an Wohn- und Tagesstättenplätzen“, führte Lauchard weiter aus. Mit dem gemeinnützigen Verein AVS als Betreiber wurde ein starker Partner gefunden. „Die AVS verfügt über genügend Kompetenz im Bereich der Behindertenhilfe und im Pflegebereich“, betonte AVS-Chef Klaus Harter.

Der Baubeginn ist im Herbst, die Eröffnung Anfang 2019. Voraussetzung für einen Tages- oder Werkstättenplatz ist die Beendigung der Schulpflicht, Altersbeschränkungen nach oben gibt es keine.

Zahlen und Fakten

Wohnhaus. 635 Quadratmeter, das sind 16 Wohnplätze und zwei Schulungswohnungen.
Werkstätte. Zur 466 Quadratmeter großen Werkstätte gehört ein Außen- und Lagerbereich.
Kontakt. Betreiber der Einrichtung ist die AVS (Arbeitsvereinigung der Sozialhilfe Kärntens), die mit dem Sozialverein Alsole kooperiert. Bei Interesse um einen Tages- oder Werkstättenplatz können Sie direkt mit Renate Lauchard vom Amt der Kärntner Landesregierung in Kontakt treten. E-Mail: renate.lauchard@ktn.gv.at

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