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Kötschach-MauthenKrankenhausküche ins Rathaus ausgelagert

Logistische Herausforderung: Küche im LKH Laas wird komplett erneuert. Essen kommt bis September aus der Veranstaltungsküche. Für Patienten ändert sich dadurch aber nichts.

Die Küche im LKH Laas wurde sozusagen vollständig entkernt und strahlt bald in neuem Glanz © Camilla Kleinsasser
 

Von der Küche, in der noch bis vor wenigen Wochen täglich für Patienten und Mitarbeiter frische Mahlzeiten zubereitet wurden, ist momentan im Landeskrankenhaus Laas nicht mehr viel übrig. An dieser Stelle befindet sich eine 270 Quadratmeter große Baustelle. Eine Million Euro wird in die Erneuerung investiert.

„Die Grundstruktur stammte aus den 1970er Jahren“, erklärt der kaufmännische Leiter des LKH Laas, Gebhard Schmied. „Es gab seither zwar Adaptierungen und neue Geräte, eine Anpassung an heutige Standards war jetzt aber fällig. Um gescheit arbeiten zu können, wurde die Küche für die Zeit des Umbaus ausgelagert.“ Gekocht wird derzeit in der Küche im Rathaus in Kötschach-Mauthen, die sonst für Veranstaltungen zur Verfügung steht.

Ausspeisung nicht beeinträchtigt

„Wir haben den Raum für unsere Zwecke adaptiert, einen Teil unserer Geräte dorthin mitgenommen“, erklärt Küchenleiter Christoph Bodner, der seit 21 Jahren im LKH Laas tätig ist. Das fertige Essen – drei verschiedene Menüs täglich – wird vom Rathaus in Wärmeboxen, auf 85 Grad temperiert, ins LKH geliefert. „Falls nötig, können wir das Essen vor Ort mit einem Kombidämpfer noch einmal erhitzen“, sagt Bodner. Die Ausspeisung erfolgt dann vom umfunktionierten Mitarbeiter-Speisesaal aus, wo gebrauchtes Geschirr auch gewaschen wird. „Für die Transporte haben wir ein passendes Fahrzeug gemietet. Die Patienten merken von alldem nichts“, betont Schmied.

Von Dampfbetrieb auf Strom

Für das 14-köpfige Küchenteam bedeutet das eine logistische Herausforderung. Frisches Gemüse und Fleisch muss von den zum Großteil regionalen Lieferanten in entsprechende Kühlräume im LKH oder Kühlcontainer beim Rathaus geliefert werden. „Inzwischen hat sich alles gut eingespielt“, sagt Bodner, freut sich aber auf sein neues Reich, das Mitte September fertig sein soll. Schmied: „Mit dem Umbau stellen wir auch von Dampfbetrieb auf Strom um. Das für die Dampferzeugung benötigte Öl, fällt somit sukzessive weg. Geheizt wird ja schon mit Hackschnitzel.“

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