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Präsentiert neues BuchEngelbert Obernosterer: "Von Bildung kann keine Rede sein"

Der Schriftsteller Engelbert Obernosterer (80) über sein Buch „Die Decke“, das Wegräumen von Meinungsplunder und die Zurechtstauchung von Schülern zu Gebrauchsmenschen.

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„Meine Sympathie gehört jenen, die mit Händen und Maschinen arbeiten“: Engelbert Obernosterer
„Meine Sympathie gehört jenen, die mit Händen und Maschinen arbeiten“: Engelbert Obernosterer © Elisabeth Peutz
 

Ihr neues Buch trägt den Titel „Die Decke“. Wie darf man das verstehen?
ENGELBERT OBERNOSTERER: Der Auslöser für das Buch war ein Film über meine Heimat, das Lesachtal. Da wurden lauter schöne Bilder gezeigt und auf einmal hat es in mir geschrien: „Decke! Nichts als Decke! Eine geglättete, mit alten Mustern bestickte, wärmende Decke!“ Was unter der Decke verschämt und verdrängt liegt und in mir weiterarbeitet, wurde natürlich nicht gezeigt, ich meine die existenziellen Beengungen, die auch freies Denken, die Fantasie und die Kunst abgewürgt haben.

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