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OberkärntenVereine halten trotz monatelanger Probepause Blasmusik am Leben

Seit über einem Jahr stehen die Probelokale der Oberkärntner Musikkapellen leer. Mit Kreativität gehen die Musikvereine trotzdem ihrer Leidenschaft nach und brechen die Stille.

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Die Katschtaler Trachtenkapelle Rennweg lieferte bei ihrem digitalen Osterkonzert den Sorgenbrecher Polka direkt in die Wohnzimmer © KK/Screenshot
 

"Ich freue mich auf die Zeit, wenn das Musizieren und das Erleben von Gemeinschaft in Verbindung mit Musik wieder uneingeschränkt möglich sein wird", spricht der Hermagorer Bezirkskapellmeister Gerald Waldner seinen 15 Vereinen aus der Seele. Seit 14 Monaten ist das gemeinsame Einstudieren der Stücke in gewohnter Form nicht mehr möglich. Auch im Winter, der Probezeit für Blasmusiker, blieben die Vereinslokale leer. "Besonders schmerzt, dass auch die Frühjahrssaison ausfällt", bedauert der Spittaler Bezirkskapellmeister Rudolf Truskaller. So werden Publikum und Musiker im Mai auch die traditionellen Muttertagskonzerte vermissen. Im Bezirk ist für die 37 Mitgliedskapellen des Kärntner Blasmusikverbands Funkstille aber keine Option.

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