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Kandidaten vor der KameraSo soll sich Millstatt künftig entwickeln

Millstatt ist ein begehrtes Pflaster. Als Gegengewicht zu den Zweitwohnsitzen setzen sich Politiker für leistbares Wohnen ein

Für mehr leistbaren Wohnraum treten die Bürgermeisterkandidaten in Millstatt ein © WILLI PLESCHBERGER
 

Wie wollen die Spitzenkandidaten das Wohnen in Millstatt wieder leistbar machen?
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Millstatt zählt zu den teuren Pflastern in Oberkärnten. Seit Jahren gibt es einen Wildwuchs bei Zweitwohnsitzen und großen Wohnanlagen. Daher kam es vor zwei Jahren zu einem Baustopp auf see- und zentrumsnahen Grundstücken sowie einer Änderung des Siedlungsleitbildes. Im Fokus der neuen Baukultur steht, Jungfamilien in den Ort zu holen, leistbaren Wohnraum für Dauerbewohner und touristische Infrastruktur zu schaffen, aber auch Bausünden den Kampf anzusagen. Die Kleine Zeitung bat die Bürgermeisterkandidaten vor die Kamera, um ihre Meinung zu leistbarem Wohnen, der Beseitigung von Leerständen und dem umstrittenen Großprojekt im Westen des Ortes, zu hören. Bekanntlich wurden dafür 2,5 Hektar Wald gerodet.

Kommentare (2)
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ErichGolger
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Schon 2017 habe ich in einem Brief Bürgermeister Schuster zur örtlichen Entwicklung angesprochen:


Hier ein Auszug aus dem Brief, in dem es ansich um den Verkauf der Gemeidegärtnerei geht:

"... Um ein faires Bieterverfahren zu gewährleisten, sollten alle Spekulationsmöglichkeiten (Grundstücksspekulation) in diesem Verfahren ausgeschlossen werden und die Bieter über die noch nicht durchgeführte Umwidmung und die geologischen bzw. geotechnischen Unsicherheiten im Zuge des Verfahrens nachweislich informiert werden.

Weiters ersuche ich, folgende Idee im Gemeinderat in die Beratung mit einzubeziehen:

Da im angrenzenden Siedlungsteil großteils Familienwohnhäuser in offener und halboffener Bauweise bestehen, würde es sich anbieten, die Parzellen, auf denen sich derzeit die Gärtnerei der Marktgemeinde Millstatt befindet, so umzuparzellieren, dass auf den zur Verfügung stehenden ca. 3800m² 6 bis 8 Baugründe zur Errichtung von Familienwohnhäusern in Einzel- oder Doppelhausbauweise entstehen, welcher der ortsüblichen Bauweise entsprechen. Derartige Baulandmodelle haben jedenfalls auf die Entwicklung einer Gemeinde einen äußerst positiven Einfluss, da sie imstande sind, jüngeren Gemeindebürgern einen Heimatanreiz zu geben."

Heute sind die beiden Grundstücke der ehemaligen Gemeindegärtnerei großteils versiegelt und durch eine Wohnanlage zubetoniert, für die es nicht einmal eine den Richtlinien entsprechende Zufahrt gibt...

georgstreit
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Das stimmt so nicht!

Liebe Frau Pirker,
nur die SPÖ und Grüne lehnen im Video das Bauvorhaben in der Lechnerschaft kategorisch ab, Herr Thoma von der ÖVP bezieht sich nur auf die derzeitige Widmung...