CoronavirusHeiligenblut bis 29. März unter Quarantäne

Mitarbeiter der Betriebe dürfen den Ort nicht mehr verlassen. Bürgermeister Schachner: "Wir wollen Beitrag leisten, das Virus nicht auszubreiten, es dürfen aber keine menschlichen Tragödien erzeugt werden."

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Straßensperre vor Heiligenblut © Martina Pirker
 

Die Straßen nach Heiligenblut sind seit Samstagmorgen gesperrt. Der Kärntner Tourismusort steht als erste Kärntner Gemeinde unter Quarantäne. Es gab dort diese Woche zwei positiv getestete Coronafälle und es gab weitere Verdachtsfälle, die wie Samstag am späten Nachmittag bekannt wurde, aber alle negativ ausfielen. Aufgrund der weiteren Verdachtsfälle wurde seitens der Bezirkshauptmannschaft gemäß dem Epidemiegesetz eine Verordnung zum Schutz vor der Weiterverbreitung des Virus erlassen: Die Zu- und Abfahrt nach Heiligenblut wird bis auf wenige Ausnahmen verboten. So dürfen Heiligenbluter etwa noch heimfahren, dann aber nicht mehr hinaus. Das Verbot gilt insbesondere für Personal der Tourismusbetriebe und für Gäste aus Österreich. Bei Zuwiderhandeln ist mit einer Geldstrafe bis zu 1450 Euro zu rechnen. Am frühen Samstagnachmittag wurde seitens der Bezirkshauptmannschaft auch eine Verordnung zur Einstellung von Seilbahnen erlassen.

Kommentare (4)
lucie24
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Überzogen

2 leichte Fälle, die ohnehin in häuslicher Quarantäne sind. Diese Maßnahme ist eindeutig überzogen und sollte SOFORT zurückgenommen werden.

joschi41
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Stand heute 17:00 Uhr

Den letzten Meldungen zufolge scheint die Sperre mit den drastischen Folgen die diese auslöst überzogen.

lucie24
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Stimmt

Rein faktisch betrachtet stimmt das. Es ist einfach nicht rechtfertigbar und war eine Kurzschlusshandlung. Wahre Größe würde bedeuten, sich das jetzt auch einzugestehen!

Landbomeranze
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Seit wann äußert sich wahre Größe in Ignoranz?

In Ischgl wurde aus ihrer Sicht wohl wahre Größe gezeigt. Die Folgen tragen jene, die dort wahren und Corona in ihre Heimatländer getragen haben und die Tiroler, die nicht dort waren und nun mit einer Ausgangssperre im ganzen Land leben müssen.