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MillstattVerpachtung von Parkplätzen regt auf

Der Wirt der Pizzeria "Peppino" kritisiert, dass er keine Chance hatte, fünf Parkplätze, die den Österreichischen Bundesforsten gehören, zu pachten. Diese Plätze wurden per 1. Jänner an eine, dem sogenannten "Seeparkhaus" gegenüber liegenden, Firma verpachtet.

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Auf diesem Privatparkplatz der "Infina GmbH" ist "Halten und Parken verboten!" Zuwiderhandelnde müssen mit einer Besitzstörungsklage rechnen, ist auf diesem Schild zu lesen © KK/PRIVAT
 

In Millstatt gehen die Wogen hoch, weil die Österreichische Bundesforste AG (ÖBF) fünf zum Seeparkhaus gehörende Parkplätze an Immobilienentwickler Manfred Siller verpachtet hat. Der Pächter der gegenüber liegenden Pizzeria Peppino, Stefan Lercher, hätte sich gewünscht, dass diese Parkplätze öffentlich ausgeschrieben worden wären, damit auch er die Chance gehabt hätte, mitzubieten.
„Das Büro, das die Plätze nun mietet, hat einen Mitarbeiter und kaum Frequenz. In meinem Betrieb wickle ich im Sommer 600 bis 700 Essen und in den restlichen Monaten bis zu 300 Essen pro Tag ab“, sagt Lercher, der kritisiert, dass die ÖBF mit der künftigen Parkraumbewirtschaftung die Interessen der Wirtschaftstreibenden ignorieren würden.

RIE-PRESS
"Ich hätte mir gewünscht, dass diese fünf Parkplätze öffentlich ausgeschrieben worden wären, damit ich eine Chance gehabt hätte, mitzubieten", sagt Peppino-Betreiber Stefan Lercher © RIE-PRESS
Antje Güttler, Leiterin des ÖBF-Forstbetriebes Kärnten-Lungau mit Sitz in Millstatt, dazu: „Diese fünf Stellplätze sind im Besitz der ÖBF. Im Dezember 2019 haben wir sie an eine im Haus gegenüber angesiedelte Firma verpachtet. Welcher Parkplatzbedarf durch welchen Interessenten größer und wichtiger ist, entzieht sich unserer Kenntnis und kann von niemandem bewertet werden.“ Die fünf Stellplätze hätten nur mit großem Aufwand, sprich eigenem Parkautomat, in die im März folgende Parkraumbewirtschaftung integriert werden können, da sie nicht an die anderen Flächen angrenzen.
MARKUS TRAUSSNIG
"Welcher Parkplatzbedarf durch welchen Interessenten größer und wichtiger ist, entzieht sich unserer Kenntnis und kann von niemandem bewertet werden", sagt Antje Güttler von den Österreichischen Bundesforsten © MARKUS TRAUSSNIG
Bürgermeister Johann Schuster: „Die Diskussion um die kostenpflichtigen Parkplätze in Millstatt ist derzeit hochsensibel, daher hätten die ÖBF diese für die Gastronomie wichtigen Parkplätze vielleicht auch anderweitig vermieten können.“

Kommentare (1)

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rosen123
9
4
Lesenswert?

Jo wie ..... ?

Seit wann ist den Herr Lercher schon Gastronom in Millstatt ?.... Wo haben denn die ganzen 700 Gäste den sonst geparkt??? Auf den seit Jahren gebührenpflichtigen Parkplätzen vorm Peppino ?? Oder wo .........?? Das Dilemma ist von der Gemeinde Hausgemacht und nicht von den BFÖ.. oder Einzelpersonen ,- meiner Meinung nach ..... Der Gastronom hat seine Hausaufgaben nicht bzw.schlampig gemacht - Soweit ich weis ist es lang und breit in den Medien gewesen -das es so kommt ..... danke an die Millstätter Politik ....

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