Bildhauer Max Seibald öffnet sein Haus für die Kunst
Das „my space“ in Döllach, Gemeinde Großkirchheim, im Mölltal wird zur Galerie. Am Samstag wird die erste Ausstellung eröffnet.

Das Haus des Mölltaler Bildhauers Max Seibald sorgte in Großkirchheim aufgrund seiner unkonventionellen Bauweise für Diskussionsstoff. Mittlerweile haben sich die Wogen aber geglättet. Das von Cortenstahlplatten ummantelte ehemalige Sattlereihaus, das in Döllach neben einer denkmalgeschützten Zinkhütte steht, nennt sich „my space“ und wurde von Seibald mit dem Ziel umgesetzt, im Erdgeschoß einen Kunstraum zu schaffen.
„Mein Haus soll im Mölltal ein Dreh- und Angelpunkt des kulturellen Austausches werden. Ich möchte der Bevölkerung einen Zugang zu bildender Kunst bieten und ihr die Gelegenheit geben, mit den Künstlern in einen Dialog zu treten“, sagt der Künstler, der als erste Künstlerin Anna Maria Kramm eingeladen hat. Die aus Polen stammende Malerin nennt ihre Schau „Bild der Veränderung“. Gezeigt werden großformatige Bilder zu den Themen Raum, Natur und Zivilisation.
Seibald, der sein Haus Ende 2018 fertiggestellt hat, wurde für sein spannendes Hausprojekt von der Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs für den Bauherrenpreis 2019 nominiert. Im Herbst steht fest, ob er zu den Siegern gehören wird.
Vernissage
Termin. Die Vernissage von „Bilder der Veränderung“, Werke von Anna Maria Kramm, ist am 13. Juli 2019 um 19.30 Uhr im „my space“, Döllach 192, Großkirchheim.
Öffnungszeiten. Die Ausstellungsdauer ist von 14. Juli bis 1. September, jeweils mittwochs bis sonntags, von 16 bis 19 Uhr.
