Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Weißensee

In der Werft des Weißenseer Bootsbauers entstehen Holzjuwele

Einer der letzten Holzbootsbauer Kärntens, Michael Winkler, gibt Einblicke in seine Werft, in der Einzelstücke für Idealisten entstehen. Er erklärt die Schritte zu einem Spitzflachboot.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Bootsbau Bootsbauer Winkler Weissensee
Ein Lärchenholzboot von Michael Winkler steht für Beständigkeit und Nachhaltigkeit © Kleine Zeitung Helmuth Weichselb
 

Die Türkis- und Smaragdgrünnuancen des Weißensees, gepaart mit dem Rotbraun der Lärchenholzboote von Michael Winkler sind für den Betrachter ein wahrer Augenschmaus. Der 39-Jährige ist einer der letzten Holzbootsbauer Kärntens und lebt für seinen Beruf, zu dem er erst über Umwege kam: „Ursprünglich war ich Elektrikermeister. Als ich meine Frau, die Tochter des hiesigen Bootsbauers, kennenlernte, war ich von dem Handwerk sofort angetan.“ Die beiden Brüder der Bootsbauertochter studierten, also gab es keinen Nachfolger für Christoph Domenig, der seit 1963 am Weißensee Boote baut. So machte Winkler die Ausbildung und trat 2003 in die Fußstapfen seines Schwiegervaters. Der rüstige Seniorchef steht ihm noch mit Rat und Tat zur Seite und packt an, wenn er gebraucht wird. „Es sind Idealisten, die bei mir ein Boot bestellen. Sie schätzen die optische Schönheit und dass sie Sonderwünsche erfüllt bekommen. Außerdem ist ein Holzboot an heißen Tagen viel angenehmer im Vergleich zu einem Kunststoffboot, das sich rasch erhitzt“, sagt der Unternehmer, der auch Boote vermietet, restauriert, wartet und im Winter für seine Kunden einlagert.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!
Kommentieren