Absperrungen beim Seitenaltar der Markuskirche in Wolfsberg deuten darauf hin, dass hier etwas Besonderes in Gang sein muss. Erstmals nach rund 90 Jahren wurde nämlich die Gruft unter dem Valentinsaltar in der Markuskirche in Wolfsberg geöffnet. "Nach der Öffnung der Steinplatte zeigte sich ein sehr trauriges Bild, welches vermutlich mit der Überschwemmung des Schossbaches im Jahre 1955 verbunden ist. Von den Särgen blieben nur einzelne Holzbretter übrig, viel Schmutz und damit vermischte Gebeine von ungefähr 15 Personen", sagt Pfarrprovisor Christoph Kranicki.