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St. Paul im LavanttalGefährlicher Bahnübergang: Hier gab es fünf Unfälle in Serie

Fünfter Unfall am selben Bahnübergang in den vergangenen zwei Jahren. Lichter irritieren Autolenker. Betroffene waren in vier Fällen Auswärtige, welche die Verhältnisse nicht genau kennen.

Das Fahrzeug des Deutschen wurde bei dem Unfall mehrere Meter mitgeschleift © Bachhiesl
 

Am Donnerstag am späten Nachmittag fuhr ein 50-jähriger Deutscher mit seinem Van auf der Kollnitzer Straße in Richtung St. Pauler Straße. Am Beifahrersitz befand sich seine 49-jährige Gattin. In Aich befindet sich ein Bahnübergang mit einer Stopptafel, bei der der Mann auch anhielt. Danach fuhr er in die Kreuzung ein, ohne den von rechts kommenden Personenzug wahrzunehmen. Das Fahrzeug wurde erfasst und mitgeschleift. Trotz Vollbremsung kam der Zug erst nach 35 Metern zum Stillstand.
Die Ehefrau wurde eingeklemmt und musste mit schweren Verletzungen von der Feuerwehr geborgen werden. Der Lenker sowie die Zuginsassen blieben unverletzt. Im Einsatz standen die FF St. Paul, Maria Rojach, St. Georgen und Kollnitz.

Zug erfasste Auto auf Bahnübergang


„Es war der fünfte Unfall an dieser Bahnkreuzung in den vergangenen zwei Jahren, immer am Abend oder in Früh, wenn der Nebel von der Lavant aufsteigt“, sagt Gerald Sulzer, Kommandant der FF St. Paul. Durch den Bau der Koralmbahn gibt es hier zahlreiche Lichter, welche die Pkw-Lenker – in vier Fällen waren es Auswärtige – so irritieren, dass sie den Zug nicht erkennen. Obwohl die ÖBB jeden Unfall überprüfen, ist es bisher noch zu keinen Sicherheitsmaßnahmen gekommen.

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