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WolfsbergHier werden kreative Ideen unterstützt

Erstmals gibt es eine Förderung des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds für Pop-Up-Stores in Wolfsberg. Zwölf Plätze werden vergeben. Anmelden kann man sich dafür noch bis 31. Juli.

Patricia Radl-Rebernig ist die lokale Ansprechpartnerin © Schmerlaib
 

Man hat eine kreative, innovative Idee oder ein außergewöhnliches Produkt erschaffen und wagt den Schritt hin zum eigenen Verkaufsladen nicht. Dann ist man vermutlich mit der erstmaligen Förderausschreibung des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) für Lavanttaler Unternehmer gut beraten.

„Wolfsberg ist in diesem Jahr, neben Villach, die auserwählte Pilotgemeinde. Das ist eine tolle Chance für die Stadt, aber auch für die Unternehmer“, sagt Patricia Radl-Rebernig, Unternehmensberaterin und regionale Ansprechpartnerin in dieser Sache.

Bewerbung

Frist. Bewerbung bis 31. Juli online unter www.kwf.at.
Infos. Zur Ausschreibung: Patricia Radl-Rebernig: 0650/7777324 oder office@radl-rebernig.at. Zur Einreichung: Martina Sebastian: (0 46 3) 55 800 24 oder popupstore@kwf.at.
Details. www.kwf.at/foerderungen/meine-pop-up-kooperation-wolfsberg/.
Nutzung. Durchgang 1: 1. 11.2018 – 30.4.2019. Durchgang 2: 1.5 – 31.10. 2019.
Kooperation. Mit der HAK Wolfsberg. Schüler bringen im Rahmen der Übungsfirma ihr Know-How ein.

Zwölf Konzeptideen werden gefördert, die im Rahmen eines Pop-Up-Stores am Hohen Platz in Wolfsberg in die Realität umgesetzt werden. Pop-Up-Stores sind temporäre Shops, die sich vorübergehend in leerstehenden Geschäftsräumen einmieten, nach einigen Wochen wieder ausziehen und eventuell an einem anderen Standort wieder „aufpoppen“.

„Unternehmer können risikofrei testen, ob ihr Produkt ankommt oder nicht – und das über sechs Monate lang. Es gibt keine Altersgrenze und auch keine Brancheneinschränkung. Der Unternehmer hat lediglich die Betriebskosten zu zahlen, der Rest wird übernommen. 3000 Euro beträgt das Preisgeld des KWF, das quasi als Startkapital verstanden werden kann“, sagt Radl-Rebernig und weist auf die Vorteile für die Stadt hin: „Wolfsberg kann sich als offene und als Unternehmer unterstützende Stadt präsentieren. Durch die Ansiedlung neuer Geschäfte profitieren auch die bestehenden. Es ist eine Win-win-Situation.“

"Die Werbetrommel rühren"

Bürgermeister Hans-Peter Schlagholz sei dem Projekt von Anfang an positiv gegenübergestanden. „Es wäre nun gut, wenn auch die anderen Gemeinden die Werbetrommel rühren würden. Es können sich Unternehmer aus dem gesamten Bezirk melden“, sagt sie.

Vergeben werden zwölf Plätze, sechs Unternehmen bekommen ihre Chance beim ersten Durchgang und weitere sechs beim zweiten. „Wir haben dafür drei Geschäftslokale am Hohen Platz vorgesehen. Jeweils zwei Unternehmer teilen sich ein Lokal, auch aus Gründen der Vernetzung“, sagt Radl-Rebernig.

Einreichen könne man sein Konzept noch bis 31. Juli bis 12 Uhr: „Drei Interessenten haben wir derzeit. Es gibt also noch freie Plätze, die wir nicht unbesetzt lassen sollten. Die Weiterführung des Projektes im nächsten Jahr hängt nämlich mit dem heurigen Erfolg zusammen.“

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