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MostbarkeitenEin Medaillenregen für die heimischen Obstprodukte

Zum 24. Mal finden im Lavanttal am Samstag und am Sonntag die „Mostbarkeiten“ statt. Alpen-Adria-Produzenten wurden beim kulinarischen Fest ausgezeichnet. Die Preise überreichte Bundesministerin Elisabeth Köstinger.

Von links: Georg Messner, Elisabeth Köstinger, Alpe-Adria-Sieger Elmar Brunn, Daniel Fellner und Hermann Primus
Von links: Raiffeisen-Vorstand Georg Messner, Bundesministerin Elisabeth Köstinger, Alpe-Adria-Sieger Elmar Brunn, Landesrat Daniel Fellner und Bürgermeister Hermann Primus © KLZ/Markus Traussnig
 

Sie blühen wieder – die Lavanttaler Apfelbäume, die im Frühling, wenn sie schneeweiß leuchten und natürlich im Herbst, wenn sich die Äste durch die roten, reifen Früchte nach unten biegen, am schönsten anzuschauen sind. Die Qualität der daraus gewonnen Produkte, allen voran der Apfelwein, zeichnet die Region aus und steht auch im Mittelpunkt der 24. Mostbarkeiten. Diese laden am heutigen Samstag, aber auch morgen noch bis 18 Uhr am Zogglhof in St. Paul im Lavanttal zum genussvollen Verweilen ein. „Es ist der Auftakt für viele kommende Genussfeste, die regionale Kärntner Produkte hochleben lassen und von der Kleinen Zeitung begleitet werden“, sagte Kleine-Zeitung-Planungschef Michael Sabath. Im Mittelpunkt des kulinarischen Festes stand in diesem Jahr Bundesministerin Elisabeth Köstinger, die eine enge Verbindung zu den Mostbarkeiten hat. Vater Hans Köstinger, Obmann des veranstaltenden Vereines Mostbarkeiten konnte bei der Ansprache Tränen der Freude, oder „Zachalan“, wie man im Lavanttal sagt, nicht zurückhalten: „Früher warst du bei uns Sekretärin und jetzt sind wir nachhaltig, denn wir kriegen bald ein Enkerle.“ Die Nachhaltigkeitsministerin, die im Juli ihr erstes Kind erwartet, erinnerte ihren Vater daran, dass ihre erste Aufgabe bei den Mostbarkeiten das Waschen der Gläser war. „Es freut mich sehr, dass die Mostbarkeiten so ein Fixstern geworden sind. Der Geschmack der Heimat ist einzigartig und es ist sehr wichtig, diesen zu bewahren, zu kultivieren und weiterzugeben“, sagt die Ministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus. Zusammen mit Landesrat Daniel Fellner, Raiffeisen-Vorstand Georg Messner und Bürgermeister Hermann Primus überreichte Köstinger die Auszeichnungen.

Bundesministerin Elisabeth Köstinger

1300 Produkte aus 260 Betrieben

Der Vorarlberger Elmar Brunn konnte sich über zwei Alpen-Adria-Siege freuen, und zwar in den Kategorien Fruchtliköre und Steinobstbrände. Der beste Apfelwein kommt von der steirischen Familie Glanz-Pöltl. 1300 Produkte aus 260 Betrieben aus Österreich, Deutschland, Slowenien und Italien wurden eingereicht. Geschulte Verkoster bewerteten die Säfte, Essige, Brände, Liköre und Fruchtweine. Für den kulinarischen Genuss sorgten 50 Aussteller.

Unter den zahlreichen Gästen waren auch der frühere Landtagspräsident Rudolf Schober, Landtagsabgeordneter Johann Weber, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Anton Heritzer, Johannes Graf, Landesgeschäftsführer des Maschinenrings und Bernhart Binder, als Vertreter des Benediktinerstifes St. Paul, der auch gleich zwei Preise (Klosterweinbrand, Klosterbrand Zirbe) mitnehmen konnte.

Alpe-Adria-Sieger

Fruchtwein: Apfelwein Jonathan "Alte Selektion", Familie Glanz-Pöltl, Fehring (Stmk),
Fruchtsäfte: Apfelsaft Jonagold, Sonja und Herfried Grün, St. Paul im Lavanttal.
Fruchtessige: Achtjähriger Marillenbalsam, Bernhard Pommer, Groß St. Florian (Stmk)
Fruchtliköre: Weichsellikör, Elmar Brunn, Krumbach (Vorarlberg)
Kernobstbrände: Williamsbirnenbrand, Peter Schiechtl, Imsterberg (Tirol)
Steinobstbrände: Schlehenbrand, Elmar Brunn, Krumbach (Vorarlberg)
Beerenobstbrände: Erbeerbrand, Franz und Hermine Weber, Ludmannsdorf
Fassgelagerte Brände: Marillenbrand Barrique, Bernhard Berger, Anger (Stmk)
Sonstige Brände: Traubenkirschenbrand, Martina Köstinger, St. Paul im Lavanttal

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