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Koralmbahn 3000 Meter fehlen bis zum Durchbruch

Das 5,4-Milliarden-Euro-Projekt Koralmbahn bindet den Südkärntner Raum optimal an die Landeshauptstädte an und verkürzt die Reisezeit.

Die Bauarbeiten im Koralmbahntunnel gehen zügig voran
Die Bauarbeiten im Koralmbahntunnel gehen zügig voran © ERWIN SCHERIAU
 

Vor allem Pendler und die regionale Wirtschaft werden von der Koralmbahn profitieren, die voraussichtlich 2023 in Betrieb gehen wird. Sie verbessert die Erreichbarkeit Süd-Österreichs und bindet den Südkärntner Raum und die Weststeiermark optimal an die Landeshauptstädte Klagenfurt und Graz an.

Die Koralmbahn bringt deutlich kürzere Reisezeiten mit sich. Immerhin werden die Züge mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 250 km/h über die Gleise rollen. Während man jetzt drei Stunden mit dem Zug von Klagenfurt nach Graz braucht, werden es mit der Koralmbahn nur noch 45 Minuten sein. Und von Klagenfurt nach Wien schafft man es künftig mit der Bahn in zwei Stunden und 40 Minuten, jetzt sind es noch drei Stunden und 51 Minuten.

Der 32,9 Kilometer lange Koralmtunnel ist das Herzstück der Bahnverbindung zwischen Kärnten und der Steiermark. Heuer wird der Durchbruch in der Südröhre erfolgen, 3000 Meter Gesteinsmassen fehlen den Mineuren noch. In der Nordröhre trennen die Bergleute von steirischer beziehungsweise Kärntner Seite noch rund zehn Kilometer voneinander.

Zahlen und Fakten

32,9 Kilometer lang wird der Koralmtunnel sein und das Herzstück der Koralmbahn bilden. Die Koralmbahn zählt zu den bedeutendsten Verkehrsinfrastruktur-Projekten in Europa. Sie ist Teil der neuen Südstrecke und damit auch ein wichtiger Bestandteil des Baltisch-Adriatischen Korridors.

45 Minuten wird man ab der Inbetriebnahme
der Koralmbahn von Klagenfurt bis nach Graz brauchen. Vom Bahnhof Lavanttal bis nach Klagenfurt wird man 22 Minuten brauchen und vom Bahnhof Lavanttal bis Graz 36 Minuten. Die Koralmbahn bringt eine deutliche Verkürzung der Reisezeiten.

5,4 Milliarden Euro kostet das Projekt Koralmbahn. Einige der Vorteile: deutliche Verkürzung der Reisezeiten, verbesserte Erreichbarkeit der Regionen im Süden Österreichs, optimierte Anbindung Kärntens mit Ungarn sowie der Steiermark mit Italien. 

12 neue Bahnhöfe und Haltestellen entstehen an der neuen Hochleistungsstrecke. Zusätzlich sind über 100 Brücken und Unterführungen sowie zahlreiche weitere Tunnelbauten für die Koralmbahn nötig. 

130 Kilometer lang ist die Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt. Die Bauarbeiten sind voll im Gange. Im Fokus steht auch die Modernisierung der regionalen Zulaufstrecken. Diesbezüglich kommt der Lavanttalbahn eine besondere  Bedeutung zu. Immerhin ist Wolfsberg als drittgrößte Stadt Kärntens ein bedeutendes Einzugsgebiet. Die Bahnhöfe entlang der Lavanttalbahn werden ausgebaut und die Strecke  wird bis 2023 elektrifiziert und somit zu einer wichtigen regionalen Zulaufstrecke aufgewertet. 

 

 

Kommentare (2)

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georgXV
2
1
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Österreichische Bummel Bahnen

ich bin doch sehr positiv überrascht, daß man jetzt plötzlich von einer Fahrzeit von einer 3/4 Stunde zwischen Graz und Klagenfurt bzw. vice versa spricht !!!
Bis jetzt sprachen die Österreichischen Bummel Bahnen immer von einer Fahrzeit von über einer Stunde !!!
Und der Güter- und Nahverkehr hat eigentlich auf einer Schnellbahnstrecke NICHTS verloren !!!

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hetore
5
2
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Koralmtunnel/ ÖBB

Super für die Pendler, super für alle Reisenden, super für die Erreichbarkeit für Kärntens Touristenhighlights ! NUR - die unfähigen Manager der Bahn, einschließlich gewisser Politiker in Kärnten, z. B. ein gewisser Herr Ebner vom Landtagsklup der SPÖ, freuen sich auf den vermehrten Güterverkehr durch die BALTIK-ADRIA-ACHSE. Diese Leute versprechen Honig, liefern werden Sie Lärmterror. Diese Herrschaften haben auf technische Neuerungen, Flüsterbremsen, lärmvermindernde Waggons und noch vieles mehr, einfach vergessen.

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