Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Aufregung

Bahnhof St. Paul steht am Abstellgleis

Der Personenverkehr am alten Bahnhof in St. Paul wird mit Inbetriebnahme der Koralmbahn 2022 eingestellt. Das sorgt für viel Aufregung.

Durch die Koralmbahn entsteht ein neuer Bahnhof in St. Paul – eineinhalb Kilometer weiter marktauswärts © Friedl
 

Mit Inbetriebnahme der Koralmbahn 2022 werden Fahrgäste schneller von A nach B gebracht. Dafür entsteht vor der Einfahrt zur Gemeinde St. Paul ein moderner Bahnhof, der Intercity Bahnhof St. Paul–Lavanttal. Der Personenverkehr am bestehenden Bahnhof St. Paul, der rund eineinhalb Kilometer weiter im Ort ist, wird dann eingestellt.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

invisible
0
0
Lesenswert?

Ergänzung

Genau so wird es ja auf der steirischen Seite auch realisiert. Die GKB wird dort ja weiterhin direkt in die Ortszentren fahren, mit Anschluss an den Fernverkehr im neuen Bahnhof Weststeiermark. Zusätzlich gibts beschleunigte Züge aus Deutshclandberg über die Neubaustrecke nach Graz. Warum sollte das im Lavanttal nicht genauso funktionieren: Lokale Anschlusszüge plus beschleunigte Direktzüge aus Wolfsberg nach Klagenfurt.

invisible
0
0
Lesenswert?

S-Bahn/Lokalbahn

Im Grunde bräuchte man im Lavanttal von Bad St. Leonhard (noch besse rnatürlich gleich ab Zeltweg) bis Lavamünd eine Lokalbahn, die als Zubringer zum neuen Bahnhof dient. Muss ja nicht zwingend von den ÖBB betrieben werden...

Je nach Taktgefüge würden sich Anschlüsse im neuen Bahnhof Lavanttal oder auch in Wolfsberg (bis dorthin wird ja jetzt elektrifiziert) anbieten.

Zongher
0
4
Lesenswert?

Intercity-Schulzug in die Millionenstadt St. Paul!

Und zahlen solls der Kärntner / Österreichische Steuerzahler. Busse her und der Fall ist erledigt!

Ich frage mich, was da "viel Aufregung" bringen soll.

sakh2000
0
3
Lesenswert?

Der Gemeindespitze würde ich mal empfehlen,

eine amerikanische High School zu besuchen, die in ländlichen Gebieten angesiedelt ist, dort werden sämtliche Schüler mit den berühmten gelben Schulbussen transportiert und wieder abgeholt. Mehr ist am Bahnhof St. Paul nicht los. Ohne das Gymnasium wäre dort sowieso tote Hose. Wird wohl kein Problem sein das zu organisieren. In den übrigen Zeiten und in den Ferien ist der Bahnhof verwaist. Die Zeiten von Milch und Honig sind halt vorbei.

3ORLD85F1F782MUF
2
7
Lesenswert?

Schlechte Entscheidung

Wird doch nicht so schwer sein zb. einen Zug von Wolfsberg über den neuen Bahnhof Lavanttal nach St. Paul i. L. zu führen.
in der Steiermark sieht des ganz anders aus.
Graz Köflacher Bahn oder die Private Bahn nach Weiz Schulzentrum.

Rosentalbahn zwischen Rosenbach und Weizelsdorf und Gailtalbahn zw. Kötschach und Hermagor wird ab Dezember zb. Eingestellt.
Ich wäre dafür das sich ein privater Investor wie die Westbahn Bewirbt.

Kärnten wird das neue Niederösterreich.
Bahnstrecken Ade Juhe.
:-(

aberEigentlich
0
0
Lesenswert?

...

Die Züge aus Wolfsberg werden Richtung Klagenfurt fahren und das ist auch gut so. Die Verbindung nach St. Paul würde als kurze, nicht-elektrifizierte Sackgasse übrig bleiben.
Es kann nun mal (hauptsächlich aus finanziellen Gründen) nicht jeder Ort eine schnelle Bahnverbindung in bequemer Entfernung UND eine Regionalbahnverbindung mitten m Ort haben.

Und ob die ÖBB, Wetsbahn, Deutsche Bahn oder xy-Bahn auf Regionalbahnstrecken fahren ist völlig egal, da die Bundesländer den gewünschten Verkehr ausschreiben und vor allem bezahlen müssen.

invisible
0
0
Lesenswert?

Regionalverbindung

Komisch, auf der steirischen Seite macht die GKB genau das. Da wurde die Strecke von Wettmanstätten nach Lieboch ja auch nicht eingestellt als die Direktverbindung nach Graz über die Neubaustrecke fertig war.
Warum sollte das im Lavanttal nicht funktionieren? Insbesondere, weil St. Leonhard, Wolfsberg, St. Andrä, St. Paul und Lavamünd zusammen etwa doppelt so viel Einwohner haben wie Lieboch, Lannach, Preding und Deutschlandsberg.

sakh2000
0
3
Lesenswert?

Es muß auch die Frequenz passen.

Wegen ein paar Hundert Schülern, die eh nix zahlen wird das nicht aufrecht zu erhalten sein. Wer fährt denn im Lavanttal noch mit der Bahn. Aufwachen! Schon mal in den Schulferien die Geisterzüge gesehen. Rechnen tut sich nur die schnelle Anbindung nach Graz, Klagenfurt - dafür gibt es ja die neue Strecke!

invisible
0
0
Lesenswert?

Beispiele

Dazu brauchts natürlich ein attraktives Angebot. Aber dazu gibts im In- und angrenzenden Ausland genug Beispiele, wie man auch Lokalverkehr sinnvoll und rentabel auf der Bahn abwicklen kann (Pinzgau, Zillertal, Vinschgau, ...).
Gerade Bahnstrecken entlang von Tälern bieten sich da an, weil die ganzen Orte schon schön aufgefädelt an der Stecke liegen und man nicht unbedingt Zubringerbusse braucht.
Warum sollte das was im Pinzgau funktioniert hat (dort wollten die ÖBB die Stecke loswerden weil sie unrentabel sei; nach der Übernahme durch die Salzburger Lokalbahn haben sich die Fahrgastzahlen aber innerhalb weniger Jahre verdoppelt!) nicht auch im Lavanttal funktionieren: Lokalbahnbetrieb von Lavamünd bis St. Leonhard (oder gleich bis Zeltweg), mit Anschluss an den Fernverkehr im neuen Bahnhof. Direktzüge von Wolfsberg nach Klagenfurt können die ÖBB ja gerne zusätzlich führen.