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LandespolitikZwei Millionen Euro für "Hilfe in besonderen Lebenslagen"

Land Kärnten unterstützt Menschen und Unternehmer, die von den Corona-Folgen besonders betroffen sind. Verschärfung erwartet.

 
Insgesamt 2,067 Millionen Euro hat das Land Kärnten im Vorjahr an 2400 Personen bzw. Haushalte im Rahmen der "Hilfe in besonderen Lebenslagen" ausbezahlt. Wie Sozialreferentin Beate Prettner (SPÖ) in der heutigen Regierungssitzung berichtete, handelt es sich dabei um eine Verdoppelung der Auszahlungssumme im Vergleich zum Jahr 2020, was auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie zurückzuführen ist.
 
Erstmals wurde im Vorjahr diese Hilfe in besonderen Lebenslagen auch Ein-Personen-Unternehmen (EPU) zugesprochen. Prettner: "Damit wollten wir selbständigen Kärntnern, die von der Corona-Situation hart getroffen wurden, unkompliziert unter die Arme greifen." So wurden an 113 Einpersonen-Unternehmen vom Taxifahrer bis zum Tanzzschullehrer- in Summe 145.000 Euro ausbezahlt.
 
Nach Einschätzung der Sozialreferentin werden sich die wirtschaftlichen Konsequenzen der Pandemie auch 2021 nicht entspannen. Allein in der ersten Februarwoche seien weitere 90 Anträge eingegangen. Prettner: "Die ersten Wochen des heurigen Jahres deuten auf eine weitere Verschärfung hin."

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