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10.-Oktober-JubiläumFür Kaiser ist "Weg des Miteinanders unumkehrbar"

Wie Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) Kärnten im Jahr 2020 sieht, was er zum Volksabstimmungsjubiläum vermisst und welche Bedeutung der Besuch von Sloweniens Präsident Pahor bei 10.-Oktober-Feier hat.

Landeshauptmann Peter Kaiser im Spiegelsaal der Landesregierung LH Kaernten 10. Oktober Feier Landesregierung Klagenfurt
Landeshauptmann Peter Kaiser im Spiegelsaal der Landesregierung © KLZ/Weichselbraun
 

Wie geht es Ihnen damit, wenn über Kärnten ein solches Scherbengericht gehalten wird, wie es am vergangenen Sonntag auf der Bühne des Burgtheaters geschehen ist?
Peter Kaiser: Ich habe es nicht als Scherbengericht empfunden. Vielleicht ist es für viele nicht genug, was sich in Kärnten verändert hat. Das kann man so zur Kenntnis nehmen. Und für viele ist manches zu schnell gegangen. Was ich möchte, ist: Menschen, die alle Kärntnerinnen und Kärntner sind, zusammenbringen und möglichst wenig Zwiespalt entstehen lassen. Dass es in unserer Geschichte viele Verletzungen gegeben hat, manches auch über Generationen hinweg schwer akzeptier- oder verzeihbar ist, das ist das Wesen der Geschichte in einer so bewegten Zeit.

Kommentare (7)

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joektn
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Tja

Leider ist Slowenien aus Kärnten immer noch schwer erreichbar. Mitn Zug über Rosenbach sogut wie gar nicht, da dort eine 6 Stunden Lücke im Fahrplan klafft. Auch über Bleiburg gibt es nur 3 Verbindungen am Tag. Und das im vereinten Europa...

Civium
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Vor fünfzig Jahren habe ich auf unserem

Schwarz-weiß Fernseher als 10 Jähriger mit meinen Eltern zusammen den Umzug zur fünfziger Wiederkehr der Kärntner Volksabstimmung gesehen und höre noch die Worte meines Vaters, wie wird erst die hundertjjährige Wiederkehr gefeiert werden.
Das war 1970 , 2020 wird anders gefeiert und das ist gut so!
Wir Kärntner begegnen uns heute mit einer anderen Sicht auf das Vergangene, wir gedenken gemeinsam an das Leid was vielen angetan wurde.
Der Präsident der Republik Slowenien und der österreichische Präsident gemeinsam auf dieser Feier, ich glaube dass wir das erreicht haben was Europa ist!!
Eine Umkehr kann es nicht geben und unsere moderne Jugend würde das nicht mehr zulassen.
Es lebe unser Land Kärnten unsere Republik Österreich und alle Kärntner, beider Sprachen!!!

wjs13
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Für Kaiser ist "Weg des Miteinanders unumkehrbar"

Was soll das? Wer will umkehren? Wohl kaum jemand.
Aber dass die 100-Jahr-Feier, die auch dem Gedenken an die Gefallenen in Kampf gegen die Südslawen dienen sollte, aus einem Bevölkerungsverhältnis 95% Deutschkärntner zu 5% Slowenen zu einen gefühlten Mißverhältnis von 20:80 gemacht wurde, befremdet schon sehr.

Civium
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Es gibt 100 Prozent Kärntner !!

Wir sollen aufhören zu zählen !
Wir sollten uns verstehen, egal welche Sprache wir sprechen!

wjs13
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Stimme Ihnen zu

aber die Art und Weise wie die Feiern ausgerichtet wurden, tragen sicher nicht dazu bei.

Civium
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Die Zukunft ist unsere

Jugend , die heute das ewig gestrige von beiden Seiten nicht mehr akzeptiert!

Ichweissetwas
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Der Weg des "Miteinanders" wird es nie geben,

da Querschläger bzw. Querulanten sich dazwischen mischen....