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LandesdienstExterne Firma bekommt 400.000 Euro für neue Reform

Eine externe Firma soll für Kärntner Landesdienst große Besoldungsreform erarbeiten. Jetzt gibt es wegen Auslagerung und Kosten Kritik. Personalvertreter drohen mit gewerkschaftlichen Maßnahmen.

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Personalvertreter Nischelwitzer kritisiert einmal mehr Landeshauptmann und Personalreferent Kaiser
Personalvertreter Nischelwitzer kritisiert einmal mehr Landeshauptmann und Personalreferent Kaiser © Eggenberger
 

Ein Dauerthema des Landes, die Besoldungsreform für die Landesbediensteten (aktuell sind es 3536), sorgt jetzt für einen verbalen Schlagabtausch. In der Mittwoch stattfindenden Regierungssitzung wird die Vergabe an ein Unternehmen beschlossen, das erstgereiht im Ausschreibungsverfahren war und nun ein Besoldungsschema erarbeiten soll. „Das Land will ein modernes, zukunftsträchtiges Besoldungssystem, das einen attraktiven Landesdienst sicherstellt“, sagt Andreas Schäfermeier als Sprecher von Landeshauptmann und Personalreferent Peter Kaiser (SPÖ).

Kommentare (6)

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saag
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Besoldung

Wenn du nicht mehr weiterweist bilde einen Arbeitskreis.

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10 Jahre Stillstand

Vor rund 10 Jahren wurde spontan - mit Zustimmung der Personalvertretung - die Pragmatisierung abgedreht und damit eine beispiellose Zweiklassengesellschaft geschaffen. Seither wurden hunderte Landesbedienstete hinausgetröstet, es wurden Arbeitsgruppen gebildet, beraten, gerechnet, eine neue Arbeitsgruppe gebildet beraten, gerechnet, beraten.
Jetzt sind wir wieder mal beim Berechnen. Und alle wissen was als nächstes kommt. In der nächsten Legislaturperiode wird wieder eine neue Arbeitsgruppe zu bilden sein.

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gintonicmiteis
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Also mehr als 1000 Euro Kosten pro Mitarbeiter(!)

In einer privatwirtschaftlichen Firma würde man sich bei sowas an den Kopf greifen und den GF wegen offensichtlicher Inkompetenz fristlos kündigen - im Landesdienst ist es halt ein Griff mehr in die Steuergeldschatulle... und der LH Kaiser versteht eh nicht, wo dieses Geld herkommt, weil der hat sein Leben lang noch nie richtig gearbeitet.

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6a65f761495188976d4c0d9e967659c5
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1000 EURO Kosten pro Mitarbeiter

Darf ich fragen, wie Sie zu dem Ergebnis kommen?

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joschi41
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Volle Hände

Offensichtlich ist es egal welche Partei das Sagen hat, so oder so wird Öffentliches Geld extern verpulvert. Bei etwas Umschau wäre man darauf gekommen, dass man ein Reformmodel anderswo abkupfern und auf Kärntner Erfordernisse anpassen könnte. Aber nein, es muss das Rad neu erfunden werden. Koste es was es wolle. Kaisers Vorgehen enttäuscht.

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joe1406
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Angst vor Verantwortung

Greift immer mehr um sich - damit man auf einen anderen zeigen kann, lässt man machen und zahlt dafür Länge mal Breite. Unter 3536 Beantemn wird es wohl zehn geben die so etwas ähnlich gut wie die "Berater" machen können. Ansonsten könte man meinen die Beamten sind wohl heftigst überbezahlt.

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