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Pörtschach punktete mit seiner Optik

Nicht Klagenfurt, sondern Pörtschach wird die nächsten drei Jahre Bühne für eines der buntesten Events sein: Das World-Bodypainting-Festival findet von 27. Juni bis 3. Juli 2011 dort statt.

© World Bodypainting Festival
 

Das ist genau das, was unsere Gemeinde gebraucht hat. Einen richtigen Farbklecks, der frischen Wind nach Pörtschach bringt", freut sich Pörtschachs Bürgermeister Franz Arnold (FPK). Seit dieser Woche steht fest: Das World-Bodypainting-Festival, das bisher in Seeboden stattgefunden hat, schlägt für die nächsten drei Jahre seine Zelte auf der Halbinsel in Pörtschach auf. Ebenfalls im Gespräch als neuer Standort war der Klagenfurter Metnitzstrand. Doch die sensible Ostbucht kam für Bürgermeister Christian Scheider (FPK) nicht infrage (wir haben berichtet).

"Ich hatte zweimal die Chance, im Klagenfurter Stadtsenat mein Vorhaben zu präsentieren. Doch scheinbar habe ich nicht überzeugen können", sagt der Festival-Erfinder Alex Barendregt. Einzig und allein Stadtgartenreferent Wolfgang Germ (FPK) habe konsequent an der bunten Idee festgehalten und Barendregt erst das zweite Vorsprechen ermöglicht. "Leider vergebens, aber ein Side-Event in Klagenfurt würde sich anbieten", so Germ. Barendregt hat das Schloss Loretto für eine mögliche Nebenveranstaltung ins Auge gefasst: "Bodypainting-Workshops oder eine Painting-Party könnte ich mir gut vorstellen."

Budget 700.000 Euro

Gepunktet habe Pörtschach schlussendlich nicht nur mit seinem Engagement und der Infrastruktur, sondern auch mit seinen optischen Vorzügen: "Die Halbinsel ist die perfekte Kulisse für die Künstler, die sich auch für nächstes Jahr aus rund 40 Nationen angesagt haben. Vor allem die Schlangeninsel, die wir in das Event miteinbeziehen werden, hat einen eigenen Charme", so Barendregt, der nächstes Jahr mit rund 30.000 Besuchern rechnet.

Insgesamt hat Barendregt die bunte Veranstaltung ungefähr mit 700.000 Euro budgetiert: "Davon kommt viel aus öffentlichen Geldern, Sponsoren, Eintritten und so weiter." Die Gemeinde teilt sich mit dem Land und der Wörthersee Tourismusgesellschaft die Finanzierungskosten von 100.000 Euro. "Die Veranstaltung ist für die ganze Region ein Gewinn und unbezahlbare Werbung für den Wörthersee", so Arnold.

Dass am 3. Juli der Ironman den See dominiert, stört den Gemeindechef nicht: "Im Gegenteil. Ich sehe das mehr als Synergie, nicht als Behinderung."

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