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Anrainer schlagen AlarmKritik an Verbauung des Pörtschacher Baches

In Pörtschach am Berg (Gemeinde Maria Saal) werden Gegenstimmen gegen die Hochwasserschutzvorrichtungen entlang des Pörtschacher Baches laut. Anrainer sehen eine Überdimensionierung des Projektes.

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Schutzwall
Ein meterhoher Schutzwall soll vor Überschwemmungen in Pörtschach am Berg schützen © Ninaus
 

Die Verbauung des Pörtschacher Baches in den Gemeindegebieten Maria Saal und St. Veit nimmt weiter Form an. Entlang des Gewässers werden derzeit Hochwasserschutzvorrichtungen errichtet. 16 private Wohnhäuser, vier Nebengebäude, sieben Garagen sowie drei Stall- und drei landwirtschaftliche Nebengebäude befinden sich in der Gefahrenzone. Die geplanten Kosten belaufen sich auf 2,7 Millionen Euro. Der Fertigstellungsfrist ist mit 2025 festgesetzt. Mittlerweile wurden Stimmen aus der Bevölkerung laut, die dem Projekt kritisch gegenüberstehen.

Kommentare (3)
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hermyne
1
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Kritiker

Die Kritiker dieses Projektes sind sicherlich die ersten, die die Behörden später kritisieren würden, wenn das Projekt unterdimensioniert gebaut wird und dann etwas passieren würde. Wir haben in Österreich nun, neben den Millionen Fußballtrainern, den selbsternannten Virologen jetzt auch schon zahlreiche alles besserwissende Hydrologen. In unserer Ortschaft hatten wir vor ein paar Jahren eine gleichartige Diskussion. Als sich die Schutzmaßnahmen anlässlicher der Hochwasserereignisse von 2016 bewährten, waren alle Kritiker plötzlich stumm bzw. haben es eh gewusst, dass das Projekt hydrologisch richtig berechnet wurde - natürlich nachträglich!!!!

wjs13
2
8
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Angsichts der schrecklichen Ereignisse in Deutschland

kann man die Gefahren nicht hoch genug einschätzen.
Aber bezahlt müßte es aus dem Gemeindebudget werden, denn die war es, die die Baulandwidmung im Gefahrenbereich erteilte.
Ist nicht so lange her, dass die rot-blaue Koalition im notorischen Maria Saaler Gemeinderat für einen Blauen einen Wald umwidmete.
Und 2013 versprach die Landes-SPÖ Rückwidmungen, weil die gewidmeten Flächen für die nächsten 100 Jahre reichen. Davon hört man allerdings nichts mehr und neulich wurde sogar beschlossen, dass die Bürgermeister diesbezüglich weiter nach Belieben schalten und walten dürfen.

scaramango
4
12
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Wie wäre denn die Meinung der "Bevölkerung" ...


... wenn ihre Häuser bereits von Überschwemmungen und Muren betroffen wären?

Soll man besser die bestehenden Häuser und baulichen Anlagen in der Gefahrenzone abreisen und der Natur freien Lauf lassen?