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Mülldeponie HörtendorfKlimaschädliche Gase müssen abgefackelt werden

Unter der Mülldeponie in Hörtendorf strömt immer noch Gas aus. Stadt Klagenfurt investiert 380.000 Euro in Fackelanlage.

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Verdichtungsanlage in Hörtendorf.
Verdichtungsanlage in Hörtendorf. © Braunecker
 

Vor rund 20 Jahren wurde die Mülldeponie in Hörtendorf stillgelegt. Seither wird der Restmüll der Klagenfurter und der Umlandgemeinden in Arnoldstein verbrannt. Doch der Abbauprozess auf der ehemaligen Deponie ist noch lange nicht abgeschlossen: „Auf etwa 10 Hektar lagern dort bis heute etwa drei Millionen Kubikmeter Müll unter der Erdoberfläche“, sagt Entsorgungsreferent Wolfgang Germ (FPÖ). Das Problem: Wenn organische Abfallstoffe auf einer Mülldeponie lagern, bilden sich unter der Erde Gase, die sich aus Kohlendioxyd und Methan zusammensetzen. Letzteres ist hochgradig klimaschädlich.
Da eine stillgelegte Deponie mehrere Jahrzehnte braucht, um auszugasen, muss das ausströmende Gas solange aufgefangen und beseitigt werden. „Würde man auf das ordnungsgemäße Abfackeln verzichten, könnte Methangas unkontrolliert an die Oberfläche gelangen und Deponiebrände auslösen“, so Gernot Bogensberger, Leiter der Abteilung Entsorgung.

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