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StadtgerüchtEin Pointenfeuerwerk mit einigen Querschlägern

48. Stadtgerücht zu Clagenfurth mit treffenden Pointen, Showeffekten und musikalischen Extras. Für einige Gags greifen die Stadtrichter aber in die unterste Schublade.

Die Stadtrichter zu Clagenfurth - 48. Stadtgeruecht - Messe Klagenfurt Jaenner 2019
"Starnacht am Wörthersee" beim Stadtgerücht © Markus Traussnig
 

Die Stadtrichter hatten geladen und rund 1000 Geschworene hatten sich Samstagabend im „Gerüchtssaal“ versammelt. Höflichen Applaus gab es nach dem musikalischen Entree von Martin „Daxi“ Dakskobler zum Auftakt des 48. Stadtgerüchts zu Clagenfurth für die Damen und Herren aus Politik, Wirtschaft & Co.

Mit ehrlichem Beifall quittierte das Publikum die Übergabe eines Schecks über 10.000 Euro, den die Feuerwehr Rattendorf erhielt. Geld für Hochwasseropfer, das die Stadtrichter beim Altstadtzauber verdient hatten. Dann begann das Bla Bla mit viel Witz und aufwendiger Bühnenshow. Mit feiner Klinge sezieren manche der Stadtrichter in selbst verfassten und mitunter erstaunlicher Virtuosität vorgetragenen Sketches Politik und Gesellschaft, Gegenwart und Geschichte.

Mit viel Witz und Körpereinsatz parodiert Wolfgang Winkelbauer Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz. „Wer hat schon ein Naherholungsgebiet mit 30.000 Sitzplätzen“, heißt es im Sketch „Ich glaub, ich steh im Wald“.

Die besten Lacher beim Stadtgerücht

Der „Basti“, der „ledige Bua vom Charles“, der „die 12-Stund’n-Kurz-Arbeit eingfiahrt hat, wird sich anschau’n wenn er ausgl’ernt is und sölba amol wos orbeitn muass“, scherzen Werner Ortitsch und Erich Preckl. Letzterer gibt auch einen brillanten Beitrag von „Radio Celovec“ zum Besten. Otto Umlauft, der wieder die Seiten gewechselt hat, lobt Klagenfurts „subtile Annäherung an die internationale Politik: Vorm Rathaus der Rote Platz. Da ist der Kneissl-Kniefall vorm Putin ein Lärcherlschaß dagegen“.

Zwischendurch greift mancher der Sketch-Autoren allerdings viel zu weit in die unterste Schublade. „Me too? Moch da nit ins Hemd, i bin a echte Frau“, ist vermutlich der harmloseste Gag dieser (Un-)Art.
Das Premierenpublikum reagierte mit Applaus, auch auf die – wenigen – gar nicht salonfähigen Gags. Standing Ovations gab es für Musik und Gesang, vor allem für Matthias Wurzer, die Motion Men Combo und die Suetschach Harmonists und die „Starnacht am Wörthersee“ mit Andrea Bär, Fisch Helene und Florian Alteisen.

Vier Stunden lang dauert das Stadtgerücht. Pause gibt es keine. Und am Ende stehen alle auf und singen: „Wo geht’s den Menschen guat? Bei uns in Klagenfurt ...!“ Was will man mehr?

Fasching in Klagenfurt: Die Stadtrichter zu Clagenfurth laden zum Stadtgerücht

Stadtgerücht

Markus Traussnig

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