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KärntenÜberflutungen und Brände nach Unwetter in Kärnten

Die schwersten Unwetter gingen im Raum Klagenfurt, Villach und dem Lavanttal nieder. Überschwemmungen in Wolfsberg: 40 Objekte betroffen, auch die Firma Mahle. Brände nach Blitzschlägen.

"Land unter" in Kötsch bei Wolfsberg © Martina Schmerlaib
 

"Großalarm wurde ausgelöst", lauteten erste Meldungen aus dem Lavanttal. Schwere Unwetter gingen ab 17 Uhr über weiten Teilen Kärntens nieder. Besonders schlimm traf es das Lavanttal.

"Es gibt Überschwemmungen im Arlinggraben, in Neudau und beim Kuss in Wolfsberg", hieß es von Seiten der Polizei Wolfsberg.

200 Feuerwehrleute standen dort im Einsatz: "40 Objekte sind allein in Wolfsberg betroffen", sagt Stefan Kainz, Pressesprecher des Bezirksfeuerwehrkommandos Wolfsberg. Auch die Firma Mahle in Wolfsberg war von den Überschwemmungen betroffen. Aber auch andere Firmengebäude wie die Fassbinderei Pauscha. Vor allem der Arlingbach, der von der Saualpe kommt, führte massives Hochwasser. Entlang des Baches kam es zu massiven Überschwemmungen in Orten wie Kötsch oder Hattendorf.

Laut Kainz werden die Feuerwehren noch die ganze Nacht von Freitag auf Samstag im Einsatz sein. Die Pegelstände gingen zurück, die Aufräumarbeiten blieben aber im vollen Gange.

Schwere Überflutungen im Lavanttal (von Georg Bachhiesl)

Unwetter: Wolfsberg stark betroffen

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Der Arlingbach, hier bei St. Michael, führte massives Hochwasser.

Bachhiesl

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Auch in Wolfsberg kam es zu Überschwemmungen: 40 Objekte standen unter Wasser, auch Firmen wie Mahle.

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Überschwemmungen im Lavanttal.

Bachhiesl

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Überschwemmung in Hattendorf.

KK/Privat

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Hattendorf bei Wolfsberg war auch massiv betroffen.

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Überschwemmungen in Hattendorf.

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Hattendorf.

KK/Privat

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Kötsch bei Wolfsberg: Auch dort fließt der Arlingbach vorbei.

Martina Schmerlaib

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Überschwemmungen in Kötsch.

Martina Schmerlaib
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Überschwemmung in Hattendorf bei Wolfsberg © KK/Privat

Das Wanda-Konzert in Klagenfurt, das für heute anberaumt war, war nicht gefährdet. In Klagenfurt ging ein schweres Gewitter nieder. Vor allem im Bereich des Stadions blitzte es gewaltig.

Mehrere Brände in Kärnten

Die Berufsfeuerwehr Klagenfurt rückte um 18 Uhr zu einem Einsatz in St. Ruprecht aus: In der Apfelgasse brannte der Dachstuhl eines Hauses - im Haus befanden sich keine Bewohner.

Die Landesalarm- und Warnzentrale meldet Einsätze in ganz Kärnten, die laufend einlangten.  In Frantschach-St. Gertraud schlug ein Blitz in ein Mehrparteienhaus ein. Die Telefonleitung, die Stromleitung und der Verputz wurden beschädigt. Zwei Mieterinnen (59 und 23) erlitten einen Schock.

Zu einem schweren Brand kam es am Freitag um 18.30 Uhr auch  in einem Wirtschaftsgebäude in St. Paul im Lavanttal: Das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren St. Paul, Granitztal, St. Georgen, Lavamünd und Ettendorf mit 103 Männer und Frauen konnte ein Übergreifen des Brandes auf das Wohnhaus verhindert werden. Ein 62-jähriger Schweizer, Lebensgefährte der Besitzerin, erlitt eine Rauchgasvergiftung.

ALDIS.AT
In Klagenfurt und dem Zentralraum gehen schwere Gewitter nieder © ALDIS.AT

Überschwemmungen im Lavanttal: St. Michael Foto © Bachhiesl

Überschwemmung im Lavanttal: Direkt in Wolfsberg Foto © Bachhiesl

 

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