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PfahlbautenJappadappadu! Hier geht es zurück in die Steinzeit

Am Samstag, 16. Juni, findet in Keutschach das "Kärntner Welterbe-Fest" statt. Es gibt ein umfangreiches Kinderprogramm.

© kuratorium/pfahlbauten/rausch
 

Wieder ganz im Zeichen der Steinzeit steht am Samstag, dem 16. Juni, die Pyramidenkogel-Gemeinde Keutschach am See beim Unesco-Welterbe-Fest im Schlosspark. Dabei werden die Besucher Spannendes aus der Zeit vor rund 6000 Jahren erfahren, es werden Fundstücke und Arbeitsmethoden unserer Vorfahren gezeigt, zusätzlich gibt es ein umfangreiches Kinderprogramm mit Töpfern, dem Bau von „steinzeitlichen“ Musikinstrumenten, Malen unter Wasser, einer Malstation und einem Lauf zwischen 111 Pfählen.

Präsentiert werden beim "Kärntner Welterbe-Fest" auch die benachbarten Unesco-Welterbe-Stätten aus Slowenien sowie aus der Region Dachstein-Salzkammergut. Mit eingebunden ist heuer die Gemeinde Mondsee in Oberösterreich, wo ebenso wie im Keutschacher See Überreste einer jungsteinzeitlichen Siedlung gefunden worden waren, die zum Unesco-Weltkulturerbe zählen.

Zwischen Keutschach und Mondsee gibt es eine Live-Schaltung zur Übertragung des jeweiligen Programms. In Keutschach macht das Ensemble ArchäoMusik Vienna die längst vergessenen Klänge der Stein- und Bronzezeit wieder lebendig. Im Jahre 2011 waren die Überreste der jungsteinzeitlichen Pfahlbau-Siedlung am Grunde des Keutschacher Sees Teil des UNESCO-Welterbes "Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen" geworden. Die Entdeckung dieses archäologischen Schatzes hatte sich 2014 zum 150. Mal gejährt, seither findet in der Gemeinde alljährlich ein Unesco-Welterbe-Fest statt. Veranstaltet wird das Kärntner Welterbe-Fest vom Kuratorium Pfahlbauten und der Gemeinde Keutschach, Beginn ist um 11 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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