Lange Nacht der MuseenKlagenfurter Kinowerbung mit Aha-Effekt

Das Klagenfurter Kinomuseum zeigt am Samstag bei der "Langen Nacht der Museen" seltene Kinowerbung - für viele Besucher eine Reise in die Vergangenheit.

Klaus Pertl zeigt am Samstag alte Kinowerbung © Helmuth Weichselbraun
 

Wenn ein Kino das Programm gewechselt hat, dann mussten die Filme und Wochenschauen wieder an den Verleih geschickt werden. Anders war es bei der Kinowerbung. Sie hätte zwar auch zurückgeschickt werden müssen, blieb aber oft im Kino liegen. Diesem Umstand verdankt das Klagenfurter Kinomuseum einen besonderen Programmpunkt bei der "Langen Nacht der Museen" am Samstag.

Zu jeder vollen Stunde werden im kleinen Kino des Museums Werbespots gezeigt, die seinerzeit vor dem Hauptfilm liefen. Die Kleine Zeitung ist mit einem Film ebenso vertreten wie die Konkurrenz. Aber auch das Wulfeniakino, das Mitte der 1980er-Jahre umgebaut wurde und im Spot als "schönstes Kinocenter Österreichs" bezeichnet wird, eine Bank, WC-Papier und Taschentücher. Wer in den 1980er- und 1990er-Jahren ins Kino ging, wird sicher das eine oder andere Aha-Erlebnis haben.

Klagenfurt: Die "Lange Nacht der Museen" im Kinomuseum

Werbedias als Zeitreise

Bei der "Langen Nacht der Museen" sind viele seltene Kino-Werbedia zu sehen. Auch die Kleine Zeitung warb 1981 im Kino.

KK/Kinomuseum

Werbedias als Zeitreise

Die Kinodia wurden auch dafür verwendet, dass der Kinovorführer mit dem Publikum kommunizieren konnte.

KK/Kinomuseum

Werbedias als Zeitreise

Zahlreiche Firmen nutzten diese Form der Kinowerbung, die im Programm des Kinomuseums bis in die 1930er-Jahre zurückgeht. Klicken Sie sich durch die Fotogalerie.

KK/Kinomuseum

Werbedias als Zeitreise

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Werbedias als Zeitreise

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Werbedias als Zeitreise

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Werbedias als Zeitreise

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Werbedias als Zeitreise

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Werbedias als Zeitreise

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Werbedias als Zeitreise

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Werbedias als Zeitreise

KK/Kinomuseum

Werbedias als Zeitreise

KK/Kinomuseum
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Möglich gemacht hat das Programm die Schenkung eines ehemaligen Klagenfurter Kinovorführers, der Museumsbetreiber Klaus Pertl eine Kiste mit diesen Schätzen überreichte. Weiters sind alte Dias in Endlosschleife zu sehen, die ebenfalls im Kino für diverse Produkte warben. Diese gehen sogar bis in die 1930er-Jahre zurück.

Mit der "Langen Nacht", bei der auch weitere Gustostückerln aus der Kinogeschichte und die Sonderausstellung zur Diagonale zu sehen sind, schließt das Museum – außer gegen Voranmeldung – heuer seine Pforten.

Die "Lange Nacht" im Kinomuseum

Programm.
Samstag, 18 bis 1 Uhr. Gezeigt werden Kino-Werbedia, die bis in die 1930er-Jahre zurückgehen, und Kino-Werbefilme aus den 80er- und 90er-Jahren.

Kinomuseum.
Wilsonstraße 37 (Lendkanal). Infos: www.kinogeschichte.at.

 

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