KFV sieht VerbesserungspotenzialViele Risiken lauern auf Klagenfurter Schulwegen

Hohe Geschwindigkeiten und unübersichtliche Einfahrten gefährden laut Kuratorium für Verkehrssicherheit viele Kinder am Schulweg. Schwache Klagenfurter Radfahrinfrastruktur verstärkt die Problematik.

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Reportage Schulalltag mit Corona-Regeln - VS13 Volksschule am Spitalberg - Klagenfurt September 2020
Viele Schüler kommen zu Fuß in die Schule © Markus Traussnig
 

Für hunderte Schülerinnen und Schüler aus Klagenfurt hat diese Woche mit dem Schulbeginn der Ernst des Lebens wieder begonnen. Einige von ihnen beschreiten den Weg zur Schule regelmäßig zu Fuß oder mit dem Rad, was manchen Eltern Sorgenfalten bereitet, wie ein aktuelles Beispiel aus Viktring zeigt. Der Radweg und die Unterführung zum Stift bleiben aufgrund von Kanalarbeiten noch zwei Wochen gesperrt. Ein beliebter Weg unter Schülern, die jetzt auf den Gehweg der stark befahrenen Keutschacher Straße ausweichen müssen. Das Queren der Straße, das in der Folge für viele zwangsläufig nötig ist, birgt zusätzliche Sicherheitsrisiken. "Die Wahrnehmung von Kindern und Erwachsenen ist dabei einfach anders", weiß Klaus Robatsch, Bereichsleiter des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV). Konkrete Aufzeichnungen über die Sicherheit der Kärntner Schulwege gibt es vom KFV keine, aber: 32 Kinder und Jugendliche verletzten sich im vergangenen Jahr am Weg von oder zur Schule in Kärnten. Hohe Geschwindigkeiten sowie unübersichtliche Grundstückseinfahrten und Seitengassen zählen zu den größten Sicherheitsrisiken.

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