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Verteillager geplantReaktionen auf Amazon-Pläne: "Verhandlungen müssen transparent laufen"

Der Online-Riese Amazon will von der Stadt Klagenfurt Gründe für ein Verteilzentrum kaufen. Opposition fordert "Transparenz beim Verkauf".

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Amazon will "die letzte Meile" der Lieferkette künftig selbst erledigen
Amazon will "die letzte Meile" der Lieferkette künftig selbst erledigen © AP/Steven Senne
 

Der Online-Händler Amazon plant ein Verteilzentrum im Osten Klagenfurts, angrenzend an das Magna-Werk. Von dort aus soll "die letzte Meile der Verteilung" erfolgen. Während Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz sich wortkarg gibt und darauf verweist, dass noch kein offizielles Angebot vorliegt, wird eben diese Zurückhaltung von Ex-Bürgermeister Christian Scheider (Team Kärnten) kritisiert. "Wenn es dieses Ansinnen gibt, muss transparent verhandelt werden. Wir können nicht auf der einen Seite Unterstützungsaktionen für die Händler in der Innenstadt machen und gleichzeitig einen Grund an die größte Konkurrenz verkaufen", sagt Scheider. 

Kommentare (11)
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Quack9020
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Herr Scheider

"Wir können nicht auf der einen Seite Unterstützungsaktionen für die Händler in der Innenstadt machen und gleichzeitig einen Grund an die größte Konkurrenz verkaufen", sagt Scheider"

Sie haben ihre Wahlwerbungsgeschenke im Ausland produzieren lassen, obwohl es in Klagenfurt direkt Hersteller für die Produkte gibt.

Bayerlein
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Es

ist nur ein Lager und keine Verkaufsstätte. Die Leute, die bei Amazon bestellen interessiert, nicht, wo das Lager steht, sie wollen Ihre Ware bekommen von wo auch immer..

CFG
2
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Spannend

Finde ich nie, dass ich in beiden Geschäften, also Heyn als auch Majdic schon in folgende Situation kam:
Ich - „Haben sie Artikel XY?“
Verkäufer- „Nein - wir können es aber gerne für sie bestellen. „
Ich „Ja gerne.“
Dann macht der Verkäufer/die Verkäuferin neben mir sie Seite von Amazon auf.
Ich - „Achso, naja Prime-Mitglied bin ich selber. Danke“
So wurde ich, wobei bei Heyn als auch Majdic Service und Freundlichkeit passen, vom stationären und lokalen Handel, dadurch dass das anderswo eben fehlt oder nur rudimentär vorhanden ist, über die Jahre zum Amazon-Käufer erzogen. Und die Preise tun oft ihr Übriges. Und ob das Verteilzenttum nun in Klagenfurt, Ebenthal oder Poggersdorf steht wird für die Innenstadt keinen Unterschied machen. Dann schon lieber in Klagenfurt.

pianofisch
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Super Nein Sager.

Klagenfurt verhindert immer alles.
Kastner & Öhler, Hallenbad, einst fast das Seeparkhotel, jetzt ein Auslieferungszentrum mit 280 Arbeitsplätzen.
Und was tritt an dessen Stelle? Ideenlosigkeit und eine verödete Innenstadt.

Bayerlein
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Es ist

Unabhängig, wo so ein Lager von Amazon steht bestellen, die Menschen werden dort weiter bestellen. Das tun Sie jetzt ohne zu wissen aus welchem Lager die Ware kommt. Eine angenehme Nebenerscheinung ist die Schaffung einiger Arbeitsplätze, es werden sicherlich nicht viele sein, da Amazon auch dort fast alles der Computersteuerung überlässt, aber besser als nichts.

eston
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Flughafengründe

Welch Wunder, dass nicht Flughafengründe im Rennen sind.

leli
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Enttäuschend

Enttäuschende stellungnahmen vor allem von habenicht, horny und geiger. Ein lager bzw. Verteilerzentrum und die damit verbundenen arbeitsplätze sind kein aushängeschild für den wirtschaftsstandort klagenfurt. Amazon braucht nichts geschenkt. Aber klagenfurt braucht eine klare, nachvollziebare wirtschafts- und standortpolitik. Aber da fehlt es bei den entscheidungsträgern wohl am notwendigen know-how und weitblick.

wjs13
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Ex-Bürgermeister Christian Scheider (Team Kärnten) kritisiert???

Was eigentlich? Dass Arbeitsplätze geschaffen werden?
Amazon verkauft deswegen nicht mehr und nicht weniger. Könnte, muß aber nicht, sein, dass 1 Tag früher ausgeliefert wird.
"IG-Innenstadtobfrau Cornelia Hübner spricht von einer "Katastrophe für die Innenstadt". Wie begründet sie diese Aussage oder ist es eh nur Polemik? Vielleicht sollte ihr einmal jemand erklären dass Amazon ein Online-Händler und ein Lager keine Verkaufsstelle ist.

Lage79
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vollkommen richtig!

es wird nicht mehr oder weniger bei amazon deswegen eingekauft - das entscheidet immer noch der kunde.

one2go
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ad wjs13

Nur zur Aufklärung und zum Verständnis - ein Lager ist tatsächlich KEINE Verkaufsstelle, ABER (aufpassen) es liefert genau jene Waren aus, die ONLINE bestellt wurden (verstanden?)!

wjs13
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@0ne

Und? Was wollen Sie damit ausdrücken? Die Waren, die ich bestelle, kommen so oder so. Einen Tag früher oder später ist wohl ziemlich egal.
Wieso deswegen weniger beim lokalen Handel gekauft werden soll, müssen Sie, wie Fr. Hübner auch, erst einmal erklären.
Die wenigsten Klagenfurter werden vom Lager wissen und wenn doch können sie damit kaum etwas anfangen.