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WirtschaftsförderungKlagenfurter Kunden bekommen 20 Prozent zurück

Die Landeshauptstadt fördert den kleinen und mittelständischen Handel sowie kleine Gewerbebetriebe wie Friseure mit 300.000 Euro.

Der Umsatz soll nicht nur in der Innenstadt, sondern im gesamten Stadtgebiet angekurbelt werden © Helmuth Weichselbraun
 

Die Landeshauptstadt Klagenfurt macht 300.000 Euro für die von der Corona-Krise gebeutelten kleinen und mittelständischen Handels- und Gewerbebetriebe locker. Ab 18. Mai startet die erste Förderaktion. Kunden, die in einem Klagenfurter Handelsbetrieb eingekauft oder die Leistung eines Gewerbebetriebs wie Friseur oder Schuste in Anspruch genommen haben, können die Rechnung bei der Stadt einreichen und bekommen 20 Prozent auf das Konto zurück überwiesen. Maximal können bis zu 200 Euro pro Tag eingereicht werden. Abgewickelt werden soll die Aktion über ein Tool auf der Homepage des Stadt, das ab Montag verfügbar ist. "Älteren Personen, die keinen Internetzugang haben, wird das Bürgerservice helfen", sagt Bürgermeisterin Maria-Luise Mahiaschitz (SPÖ). Darüber hinaus wird es eine Liste der geförderten Betriebe gegeben. Unter anderem sind Gastronomie, Hotellerie und Handelsketten von der Subvention ausgenommen. Die Förderung erfolgt unabhängig von der Lage der Betriebe.

Kommentare (8)

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wernbergerbua
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Villach hat es (wieder einmal) vorgemacht

Einfache Lösung , transparent und schnell umgesetzt.
Schade dass Klagenfurt es nicht geschafft hat in gleicher Geschwindigkeit und mit dem gleichen Konzept zu liefern.

LuiSiana
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Nach zwei Monaten Denkarbeit...

...kommt in einer Landeshauptstadt sowas heraus?

Abgesehen vom Datenschutz (die Stadt weiß damit genau, wer bei wem welche Ware kauft) und der Sache mit der Rückgabe von gekauften Waren ist die Klagenfurter Lösung auch organistatorisch ein Wahnsinn.

Den Beleg, den Herr Maier heute einreicht, reicht morgen Herr Müller ein zweites Mal ein, übermorgen Herr Huber ein drittes Mal und nächste Woche dann Herr Mustermann ein viertes Mal ein. Das kann unmöglich jemand überwachen. Und der arme Magistratsbedienstete muss zusätzlich tausende Einzelüberweisungen an Privatpersonen durchführen!

Da hat man in Mariazell mit dem Gutschein Shop (der schon am 23. März in Betrieb ging) nicht nur wesentlich schneller reagiert, sondern auch die Abwicklung viel einfacher gestaltet. Und die 20% von der Stadt gab (gibt) es dort auch.

lizard75
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Das Gegenteil von „gut gemacht“ ist bekanntlich gut gemeint

Anstatt dass man anonyme Gutscheine auflegt wie in Villach, muss man hier also den Bittsteller spielen, sich in die Bürokratie Klagenfurts werfen und den Magistratsbediensteten gegenüber offenbaren, was man wo und wieviel gekauft hat... Datenschutz lässt grüßen!
Leider reicht mein Vertrauen ins Magistrat dazu nicht aus...

sune
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Schade

Das es so etwas in ländlichen Gemeinden nicht gibt

LuiSiana
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Gibts, seit 23. März auch in ländlichen Gemeinden

...wie zum Beispiel in Mariazell. 20% von der Gemeinde beim Onlinekauf in der Heimat. mariazell.at/shop

harri156
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Und das Villacher System wäre für Klagenfurt zu einfach?

Oder warum soll ich zuerst was einkaufen und dann via Internet, wo ich mich sicher registrieren muss, bei der Stadt bitten, dass sie mir 20% des Kaufpreises auf mein Konto überweist.
Villach: Gutschein im Wert von 100.- um 75.- kaufen und dann in Villacher Geschäft ausgeben. (Aktion bereits beendet)

sune
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Es gibt was

Und die Leute finden wieder einen Grund
zum Jammern. Schenkt man euch einen Koffer voll Geld jammerts warum da Koffer so schwer is!

Angelika1953
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es geht um Soforthilfe für die Betriebe

das Klagenfurter System ist besser weil man erst dann etwas zurück bekommt wenn man auch tatsächlich etwas in der Stadt gekauft hat. Somit fließt das Geld sofort in die Betriebe. Die Gutscheine in Villach kann man auch als Weihnachtsgeschenk verwenden und diese werden dann irgendwann eingelöst, was am eigentlichen Sinn dann doch etwas vorbei geht. Auch gilt die Aktion in Klagenfurt bei Betrieben im ganzen Stadtgebiet, nicht nur in der Innenstadt.