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Kunst statt FinanzenIn der alten Hypo-Zentrale soll neues Leben einziehen

Kabarettist und Veranstalter Mario Kuttnig bespielt die Arena mit einer Mittelbühne. Auch Kulinarik-Märkte sind geplant.

In die einstige Hypo-Zentrale kommt neues Leben © ©helgebauer
 

Beinahe auf den Tag genau vor zehn Jahren wurde die Hypo Alpe Adria verstaatlicht. In den folgenden Tagen gab es den letzten Event in der Veranstaltungshalle im Hypo-Komplex: Die SOKO Hypo richtete dort ihr Hauptquartier ein und begann mit der systematischen Aufarbeitung der Beinahe-Pleite der Bank. Mittlerweile ist das Objekt an das Schweizer Immobilienunternehmen Maximo verkauft. 7,7 Millionen Euro sollen bei dem Deal geflossen sein, die Hypo selbst kostete die Errichtung 20 Millionen Euro. In die Banker-Büros sind Start-ups eingezogen – nur die Veranstaltungshalle blieb leer.

Kommentare (1)
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CloneOne
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12
Lesenswert?

Schön für die Szene

nur verstehe ich nicht, warum man 40.000€ x3 für etwas Neues ausgeben muss, wenn es doch genug ehrenamtlich arbeitende Vereine seit jahren die Kunstszene fördern. Der Unterschied: Der Herr Kuttnig möchte davon leben. Die wahren Unterstützer und Förderer der Kunst und Kulturszene sind alle ehrenamtlich und freiwillig arbeitende Vereine und Einzelpersonen. Warum wird bei diesen keine Förderung in diesem Ausmaß angeboten? Alleine mit diesem Betrag könnte man 4 Vereine für drei Jahre ohne weiteres am Leben erhalten, damit sich diese noch mehr der kultur widmen könnten, anstatt sich Gedanken über Fixkosten, Vergnügungssteuer, AKM und Betriebskosten zu machen. Ich wünsche Herrn Kuttnig viel Glück und Erfolg. Wir alle wissen , dass es nach spätestens 3 jahren auch schon wieder vorbei sein wird. Nämlich ab dem Zeitpunkt, ab dem sich dieses Projekt selbst finanzieren muss. Ob es dann auch noch eine Bürgermeisterin die auf Altherrencharme abfährt wage ich zu bezweifeln.