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Wörtherseegemeinden 451 Hektar Bauland werden nicht genutzt

In den Wörtherseegemeinden gibt es einen so großen Baulandüberhang, dass eigentlich keine neuen Widmungen mehr notwendig wären. Verfügbar sind diese Flächen aber oftmals nicht.

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In den Wörtherseegemeinden gibt es einen großen Baulandüberschuss.
In den Wörtherseegemeinden gibt es einen großen Baulandüberschuss. © Christian Reiner
 

Zersiedelung: Dieses Stichwort beschäftigt Gemeinden im Bezirk Klagenfurt bereits seit vielen Jahrzehnten. Vereinsamte Ortskerne und Wohnanlagen in der Peripherie zeichnen ein Bild davon.
Mit dem neuen Kärntner Raumordnungsgesetz, das letzte Woche in Begutachtung geschickt wurde, will man dem Problem in Zukunft entgegenwirken. „Wir wollen weg von der Neuwidmung“, sagt Christian Seidenberger von der Raumplanung des Landes Kärnten. Statt Ortsteile immer weiter nach draußen zu verlagern, sollen bestehende Flächen genutzt werden. „Dazu müssen die Gemeinden aktiver werden, in Kontakt mit Grundstückseigentümern treten.“ Denn bereits gewidmetes Bauland gibt es im Übermaß: So betragen die Baulandreserven der Wörtherseegemeinden zusammengerechnet 451 Hektar.

Kommentare (1)

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lenibeese1970
0
0
Lesenswert?

Warum dann Neuwidmungen im grossen Stil

Tatsache ist doch, dass in Schielfing mehr Bauland zur Verfügung steht, als nachgefragt wird. In wessen Interesse werden nun 13.000 m2 Ackerflächen vernichtet um 6.000 m2 neues Bauland widmen zu können? In jedem Fall nicht im Interesse der Bevölkerung, die sich in einer Unterschriftenaktion zum Grossteil gegen die möglichen Umwidmungen und die Vernichtung von wertvollem Ackerland ausgesprochen hat.
Die nun zum erweiterten Siedlungegebiet erklärte Fläche bieten übrigens herrlichen Wörthersee-Blick, der ja bekanntlich langsam rar wird .....

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