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Friedhof Annabichl-KlagenfurtNeue Ruhestätte für Arme: Urnengruft statt Grab

Es gibt immer mehr mittellose Klagenfurter ohne Angehörige. Früher wurden diese auf dem Friedhof Annabichl in Armengräber beigesetzt. Heute gibt es eine Urnengruft.

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Die Holzkreuze auf dem "Zwanzigerfeld" auf dem Friedhof Annabichl werden immer weniger
Die Holzkreuze auf dem "Zwanzigerfeld" auf dem Friedhof Annabichl werden immer weniger © KLZ/Markus Traussnig
 

Wenn mittellose Klagenfurter ohne Angehörige sterben, übernimmt die Stadt Klagenfurt die Bestattungskosten. Früher wurden die Verstorbenen auf dem „Zwanzigerfeld“ auf dem Friedhof Annabichl beigesetzt. An den Gräbern erinnern einfache Holzkreuze an sie. Seit der Renovierung der kleinen Fürsorgekapelle samt Gruft im Jahr 2015 hat die Stadt zunehmend mittellose Klagenfurter, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit, in Urnen in der Kapellgruft beigesetzt. „Im Tod sollen alle gleich sein“, sagt Friedhofsreferent Stadtrat Christian Scheider (FPÖ). „Das Feld mit den Holzkreuze ist unwürdig und wird irgendwann ganz verschwunden sein.“ Die Gräber werden zehn Jahre nach der Beisetzung routinemäßig aufgelassen.

Kommentare (2)

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GordonKelz
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2
Lesenswert?

WARUM......

...gibt es denn wohl mehr als doppelt so viele Armengräber? Kontinuierlich seit 2008 angestiegen als die Bestattung KÄRNTEN
gegründet wurde. Als wenn das Land eine
Bestattung führen würde. Aus zwei fast pleite
stehenden städt.Bestattungen wurde eine.
Die Preise wurden mehr als verdoppelt, auch die wenigen verbliebenen privaten Unternehmen mussten teilweise mitziehen, da diese abhängig von der Bestattung KÄRNTEN gemacht wurden, einmal mit der Benutzung des einzigen Krematorium in Kärnten das der " neuen " Bestattung gleich eingeschenkt wurde, andererseits mit dem alleinigen Monopol der vom Land großzügig geförderten FRIENSFORSTE .Dafür besitzt die Bestattung Kärnten das alleinige Recht!
Von rund 5000 jährlichen Bestattungen macht die Bestattung Kärnten rund 4000 !
Der Rest wird unter rund 20 Bestattern geteilt?!
Gordon Kelz

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CuiBono
3
3
Lesenswert?

Er bedankt sich

doch wohl hoffentlich.
Für die (unentgeltliche) Werbeeinschaltung.

Ja der, der mit den seltsamen Schuhen, der faltigen Jean, dem zerknautschten Sakko in einer unsäglichen Farbe und dem wie immer soooooo liiiiiieeeeeb schiiieeef gelegten Köpfchen.

Mir scheint, als er noch der Tennistrainingspartner vom Jörgl-selig und später dann gar Bürgermeister von Klagendorf war, war er besser gestylt.

Muss er sich das Angeziege jetzt womöglich selber bezahlen?
Keine Sponsoren mehr?

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