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Klagenfurt

"Frequenz in der Kramergasse schon um 40 Prozent gesunken"

Innenstadtkaufleute stützen im Gespräch mit Bürgermeisterin Mathiaschitz ihre Bedenken gegen den geplanten Kastner & Öhler-Standort mit einer Studie.

Der geplante Standort in der Waaggasse stößt den Kaufleuten sauer auf.
Der geplante Standort in der Waaggasse stößt den Kaufleuten sauer auf. © Markus Traussnig
 

Immer wieder in den vergangen Wochen haben die Innenstadt-Kaufleute und Hausbesitzer Bedenken gegen den geplanten Kastner & Öhler-Standort am Parkplatz Waaggasse in unmittelbarer Nähe zu den City Arkaden geäußert. Heute, Dienstag, gab es ein Gespräch mit Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ), die im Vorfeld ankündigte: „Ich werde den Kaufleuten die Möglichkeit geben, ihre Argumente und Bedenken vorzubringen.“

40 Kaufleute und Hausbesitzer folgten der Einladung. „Wir haben unter anderem die Ergebnisse einer Studie vorgelegt“, sagt Cornelia Hübner, Sprecherin der Interessengemeinschaft Fußgängerzone. Darin steht unter anderem, dass die Kramergasse in den letzten Jahren 40 Prozent und die Bahnhofstraße sogar 50 Prozent verloren haben. Darüber hinaus stünden bereits 10.000 Quadratmeter Geschäftsfläche in der Landeshauptstadt leer.

„Man hat uns zugehört, wir hoffen, dass es Früchte trägt“, zieht Hübner Bilanz. Mathiaschitz spricht von einem „konstruktiven und sachlichen Gespräch“. Für Kastner & Öhler-Vorstand Martin Wäg spricht alles für den Waagplatz: „Wenn mich schon die Kollegen vor anderen Standorten warnen, bestätigt das nur unsere Entscheidung.“

BETTINA AUER

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kumpale
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Was bringt ein K&Ö in der Klagenfurter Innenstadt?
Eine Umverteilung von der City Arkaden zum K&Ö, neue Kunden bringt dieses Unternehmen ganz sicher nicht!
Haben wohl schon viele vergessen, den Gigasport gibt es schon in der Völkermarkterstrasse und der K&Ö ist nicht viel anders.
Noch mehr Autos in der Innenstadt?
An Parkplätzen wird es dann noch mehr fehlen!

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ulrichsberg2
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Sich Zeit nehmen und Zuhören können.

Diese fast verlorengegangene Selbstverständlichkeit findet nun Beachtung und bekommt dadurch auch entsprechendes Gewicht.

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