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Klagenfurt

Ex-Vorstand Junghans wird neuer Stadtwerke-Aufsichtsratschef

Stadtpolitik mischt nach dem Machtwechsel im Rathaus die Karten bei den Klagenfurter Stadtwerken neu. Ex-Vorstand Michael Junghans wird neuer Aufsichtsratsvorsitzender. Von Georg Lux

Brennendes Thema: Wie wird die Stadt zukünftig mit Fernwärme versorgt?
Brennendes Thema: Wie wird die Stadt zukünftig mit Fernwärme versorgt? © Traussnig
 

Die Stadtwerke-Gruppe und ihre Gewinne zählen zu den letzten wirtschaftlichen Kronjuwelen der finanziell angeschlagenen Landeshauptstadt. Dementsprechend genau will sie nun die neue Klagenfurter Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) unter die Lupe nehmen. Sie kündigt einen "Kassasturz" an. Außerdem kommt es an der Spitze des Aufsichtsrats zu einem Wechsel.

Der vom damaligen FPÖ-Bürgermeister Christian Scheider zum Vorsitzenden ernannte ehemalige Rektor der Alpen-Adria-Universität, Heinrich Mayr, hat Mathiaschitz seinen Rücktritt angeboten. Zu seinem Nachfolger soll in einer Gesellschafterversammlung am 9. Juni Michael Junghans ernannt werden. Der 47-Jährige war von 2005 bis 2009 Stadtwerke-Vorstand und danach Geschäftsführer der B&C Industrieholding, die unter anderem an der Lenzing AG, Semperit und der AMAG beteiligt ist. Seit 1. Mai arbeitet Junghans wieder in Kärnten - er ist Sprecher der Geschäftsführung der vom HCB-Skandal gebeutelten Wietersdorfer Holding.

"Junghans ist durch seine frühere Tätigkeit bei den Stadtwerken ein absoluter Insider. Seine Kompetenz steht außer Frage", sagt Mathiaschitz. Sie erwartet sich von ihm - neben dem Kassasturz - vor allem einen "Neustart" des Aufsichtsrats. Viele Projekte würden nun auf dem Prüfstand stehen. Zu den vordringlichsten zählt die Fernwärmeversorgung. Sie sollte bereits ab Herbst durch zwei Biomassewerke der Lavanttaler RZ-Gruppe erfolgen. Wie das Unternehmen zuletzt aber selbst einräumte, wird damit aber erst im kommenden Jahr zu rechnen sein. "Es muss nun rasch geklärt werden, welche Kosten dadurch entstehen. Schließlich ist jede zweite Klagenfurter Familie Fernwärmekunde", so Mathiaschitz.

GEORG LUX

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Durch sein Rücktrittsangebot hat H.C.Mayr sich einige unangenehme Diskussionen erspart!

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archiv
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An den lieben lindi und einige andere "Kampfposter"....


Immerhin hat diese "Querulantenpartie" in Klagenfurt ein Mellach-ähnliches Desaster verhindert. Dafür ein herzliches Danke!

° Trotzdem sind mit dem GDK-Projekt in Klagenfurt rund 15.000.000 Euro für nix verpufft. Aufarbeitung und Aufklärung fehlen bis dato - oder?

° Junghans, Karre und auch Scheider waren jedenfalls aktive Unterstützer bzw. Befürworter des GDK-Projektes für Klagenfurt - schon vergessen?

An die Bürgermeisterin:
Wenn die neue Politik in Klagenfurt für den längst notwendigen "Neustart" in dieser Stadt und den stadteigenen Unternehmen ist, dann wären "Insider in wichtigen Kontrollfunktionen" möglicherweise nicht die "beste Entscheidung" - oder?

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idnil
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Ist die Querulantenpartie auch schon aufgewacht?

Wo bleiben Gintonicmiteis und GeorgXV?

Sind die am Ende schon auf Urlaub?

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Lowraider
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.......


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.

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Lowraider
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Millionen Verluste Mellach GDK

Wollte dieser Manager nicht auch in Klagenfurt sowas errichten? Wenn dieses Vorhaben nicht rechtzeitig gestoppt wäre! Wäre KLU am Teich bereits mehr als pleite!!!

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archiv
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550 Millionen Euro -- 550.000.000 Euro in den Wind gesetzt.....

Das Millionen-Desaster von Mellach in der TVthek von puls4 abrufbar!

Viel Spass!

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