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FaktencheckDie Bilanzen des Bistums Gurk werden zum Streitfall

Kritiker bezweifeln, dass die neue Führung des Bistums den Bilanzverlust 2018 tatsächlich begrenzt habe. Wurde die Darstellung geschönt dargestellt?

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Stift, St. Georgen am Laengsee, Stift St. Georgen am Laengsee, Stiftgarten
Das Bildungshaus Stift St. Georgen am Längsee gehört zum Bistum Gurk © Christian Reiner
 

Bei der Pressekonferenz zum Rechnungsabschluss von Diözese Gurk-Klagenfurt, Bistum und Domkapitel am Montag betonten Domprobst Engelbert Guggenberger und Bistum-Geschäftsführer Gerhard Kalidz die damit einhergehende Transparenz. Hervorgehoben wurden auch Maßnahmen, die den Bilanzverlust des Bistums (das Mensalgut des Bischofs) von 1,9 Millionen Euro 2017 auf eine Million 2018 nahezu halbierten, auch dank „nachhaltiger Einsparungen in Sach- und Personalbudgets“.

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ronny999
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Rückstellungen

bildet man für zukünftige Verbindlichkeiten für Aufwendungen aus der Vergangenheit. Wenn jetzt die Rückstellung aus dem Vorjahr aufgelöst wurde und nunmehr bestätigt wird, dass dafür die Zahlungen 2020 kommen, liegt eine Bilanzfälschung vor und keine Schönung. Entweder hat Bischof Schwarz nicht so schlecht gewirtschaftet oder die Herren 2018 gleich schlecht!

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alsoalso
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Lüge

nirgends wird soviel geleogen, wie im Umfeld der Kath. Kirche

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joschi41
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Hart

Menschen in Kirchennähe wissen natürlich, dass die Geistlichkeit mächtig im Umgang mit dem gesprochenen Wort ist. Nicht alles kommt im Klartext ans Kirchenvolk. Schließlich sind alle Opfer des Systems r.k.Kirche, und das bedeutet u.a. Gehorsam, Verschweigen, Schönfärben, Vertuschen, Stillhalten, Wegschauen. Dabei hat niemand die Absicht zu lügen.

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Bond
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Und?

Wo bleibt die Meinung der Frau Dr. Gschaftlhuber?

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Oberwoelzer
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Kirchenbeitrag

Um ihre Bilanzen in Ordnung zu halten geht die Kirche in den Wald und fällt Bäume .
Wenn ich meine Kirchensteuer nicht rechtzeitig
bezahle wird mir mit Pfändung gedroht.
Also liebe Kirche fällt einen Baum mehr den ich trete aus der Kirche aus und spare mir den Kirchenbeitrag !!!!!

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joschi41
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War zu erwarten

Dass sich die Fans von Schwarz zu Wort melden würden, war zu erwarten. Das Hick- hack wird die Öffentlichkeit noch eine Weile beschäftigen, weil beide Seiten Recht haben wollen. Ruhe kann erst einkehren nachdem ein neuer, von allem unbelasteter und mit natürlicher Autorität ausgestatteter Bischof installiert sein wird.

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crawler
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Ich glaube "Fans"

gibt es von beiden Streitparteien wenige. Wieviele Leute (Christen) kommen denn in ihrem Leben wie oft mit einem Bischof oder seinem Stellvertreter in Kontakt? Verstörend ist nur die Art der Akteure andere via Medien an den Pranger zu stellen. Das erwartet man sich von Leuten die fast täglich von Verzeihen, Güte, Menschlichkeit predigen nicht.

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Nixalsverdruss
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Transparenz ja - aber keine Show!

Es täte der Diözese Gurk sehr gut, würde man die ganzen Dinge intern aufarbeiten und nicht ständig "Ergebnisse aus Teilbereichen" zur eigenen Selbstdarstellung verwenden.
Ein Ansatz wäre, so rasch als möglich einen neuen Bischof zu bestellen. Dieser soll sich sein Seelsorge- und Wirtschaftsteam bilden und an die Aufarbeitung der Vorgänge (und Skandale - soweit es diese gibt) gehen und dann mit einem Gesamtergebnis an die Öffentlichkeit gehen.
Es gibt so viele Pfarren, die von ihren Priestern hervorragend begleitet werden.
Die momentane Vorgangsweise ist Wasser auf die Mühlen aller, die eine säkulare Gesellschaft vorantreiben.
Schade, dass das wesentliche im Glauben anscheinend zweitrangig geworden ist.

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crawler
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Kein Betrieb

würde jemals solche Streitigkeiten in den Medien austragen. Schon garnicht die Geistlichkeit würde man meinen. Da braucht es schon einige SturkopfInnen dazu. So kann man nur hoffen dass trotz der Gebete ein Bischof nach Kärnten kommt der in diese Causa nicht involviert ist und der von ganz vorne beginnen kann. Ruhe wird es deshalb aber trotzden keine geben weil die hohe Geitlichkeit in Kärnten ja wieder beleidigt sein wird, dass ihr Wunsch nicht erhört wurde.

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GordonKelz
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DARÜBER NOCH EIN WORT....

...zu verlieren ist völlig umsonst, die vertuschen seit Jahrhunderten, das wird man so schnell nicht los....!!!
Gordon Kelz

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Bond
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Peinlich

Bilanz zweiter Teil. Damit geht die zur Schau getragene Offenheit und Transparenz der Kirchenleitung wieder Flöten. Mit Bilanztricks (die schon tags darauf auffliegen) in eine Pressekonferenz zu gehen ist peinlich. Aber auch die Kritiker könnten sich aus der Deckung wagen, ohne Angst vor der großartigen Gesellschaft von mündigen Christen.

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