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RLB und RBBFragen und Antworten zur Kärntner Raiffeisen-Hochzeit

Nun ist die Fusion von RBB und RLB fix: Fünf Antworten auf Fragen zur Bankenhochzeit unterm Giebelkreuz.

Raiffeisen-Fusion in Kärnten
Raiffeisen-Fusion in Kärnten © KLZ
 

2011 geriet die Raiffeisen-Bezirksbank (RBB) Klagenfurt in den Sog des Anlegerskandals um Wolfgang Auer von Welsbach und flüchtete unter das Dach der Raiffeisen Landesbank Kärnten. Die RBB, für die der Firmencompass 2016 eine Bilanzsumme von über 400 Millionen Euro ausweist, wird Teil der größeren RLB, die 2,547 Milliarden Euro als Bilanzsumme ausweist. Die Fusion der Institute sollte schon vor fünf Jahren vollzogen werden.

1. Wie genau läuft die Fusion von RLB und Raiffeisen-Bezirksbank Klagenfurt ab?
Rein rechtlich wird der Bankbetrieb der RBB Klagenfurt mit der RLB Kärnten per 13. Oktober verschmolzen. Nach der Fusion wird die Bank weiterhin Raiffeisen Landesbank Kärnten heißen, die RBB ist Mitte Oktober Geschichte.

2. Welche Folgen ergeben sich aus der Fusion für die Kunden?
Mit 13. Oktober werden alle Konten von Kunden der Raiffeisen-Bezirksbank Klagenfurt auf die Raiffeisen Landesbank umgestellt. Für die Kunden erfolgt das, versichert die RLB, „automatisch und nahtlos“. Die Bankleitzahl lautet dann für alle Kunden 39000, Kontodaten (IBAN und BIC) werden für die Kunden automatisch übernommen. Betreuer und Ansprechpartner bleiben gleich.

3. Wenn ich bei beiden Banken Kunde bin – worauf muss ich achten?
Kunden, die bei beiden Banken in Summe mit mehr als 100.000 Euro veranlagt sind, haben die Möglichkeit, den diese staatlich abgesicherte Summe übersteigenden Betrag, kostenlos abzuheben oder auf ein anderes Kreditinstitut zu übertragen.

4. Welche Auswirkungen auf die Marktposition gibt es?
Konsolidierte Bilanzsumme gibt es noch keine. Bei der RLB verweist man darauf, dass die RLB mit den insgesamt neun Standorten an Schlagkraft gewinnen werde.

5. Welche Folgen hat die Fusion für die Mitarbeiter?
Laut RLB werden alle Mitarbeiter der RBB Klagenfurt in die RLB übernommen.

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