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HCB-Skandal

21 von 131 Blutproben aus dem Görtschitztal liegen über Referenzwert

Seit Anfang der Woche sind die Ergebnisse der Blutproben bekannt. Sie wurden heute erst veröffentlicht, weil zuerst mit den Betroffenen intensive Gespräche geführt wurden.

© Georg Hochmuth (Symbolbild)
 

Jetzt liegen die Zahlen auf dem Tisch: Von den 131 im vom HCB-Skandal geprägten Görtschitztal liegen 21 über dem Referenzwert. Dazu der Umweltmediziner Hans-Peter Hutter von der Universität Wien: "Diese Personen haben eine höhere HCB-Belastung als 95 Prozent der österreichischen Bevölkerung." Jetzt müssen die Behörden einen Maßnahmen-Katalog festlegen, wie mit dieser Belastung der positiv getesteten Talbewohner umgegangen wird. Darüber wird morgen Freitag in einer gemeinsamen Sitz des Landes Kärnten, der Universität Wien, des Umweltbundesamtes und der NGOs befunden. Hutter: "Anders als beispielsweise bei einem Cholesterin´wert kann man nicht einfach in eine Tabelle schauen und daraus seine Schlüsse ziehen." Einen vergleichbaren Fall wie im Görtschitztal gäbe es nicht. HCB sei schon vor Jahren verboten worden. Deshalb gäbe es weder Studien nocht Vergleichswerte.

Um die HCB-Werte im Blut abzusenken, gibt es keine Medikamente. Deshalb wird man, so Gesundheits-Referentin Beate Prettner, den Betroffenen empfehlen, ihre Ernährungsgewohnheiten umzustellen. Da betrifft vor allem Milch und Milchprodukte sowie Fleisch- und Fleischprodukte. In diesen Lebensmitteln wurden erhöhte HCB-Konzentrationen gefunden. Der Verzehr von Obst und Gemüse ist dagegen unbedenklich.

Wie schon bei der Regierungsklausur in der Vorwoche wurde auch bei der gestrigen Pressekonferenz betont, dass man den Menschen im Görtschitztal "wieder eine Perspektive geben" müssen. Mithilfe eines permanenten Bio-Monitorings will man dafür sorgen, das aus der betroffenen Region künftig die "am besten kontrollierten Produkte des Landes" kommen.

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Irgendeiner
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"HCB sei schon vor Jahren verboten worden. Deshalb gäbe es weder Studien nocht Vergleichswerte."

Das ist so zu lesen,man hats für die Agrarlobby produziert aber keine Studien gemacht.Man hats in die Umwelt ausgebracht aber keine Studien gemacht. Man hat zwar Verdacht auf Schädlichkeit geschöpft,es verboten aber keine Studien gemacht.Jetzt hamas und keine Studien.Eine neue Stufe der industriellen Entwicklung ist erreicht,von der Stufe,wo vorher kein Trottel nachsieht was er da eigentlich ausbringt zu der,wo mans auch hinterher nicht tut.Manche nennens Fortschritt, ich nenns Irrsinn.

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s1yywqbflba6yxeun909fwl3ktdvrmk2
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jajajaja

mich würde interessieren, wieviel der leute die zur blutabnahme gegangen sind wären dort hingegangen wenn klar sein würde, dass es keinerlei finanzielle schadenersatz optionen geben würde. die sin ja alle nur geldgeil. immer das selbe.

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Cesarmillan
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Die Frau Prettner soll ihr Amt zurücklegen!!

Sie hat einen Bescheid unterschrieben ohne viel Ahnung von der Materie oder wer weiß, vielleicht hatte sie sogar Vorteile, dass nicht kontrolliert wurde. Der Kamin einer Almhütte auf 1700m Seehöhe wird öfter kontrolliert als dieser Krebsschlot, nämlich einmal im Jahr!

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lneytngkzslymfuv0k9c3ooxandvu9tu
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und die nicht am besten überwachten produkte kommen von wo anderes fr.prettner oder wie sind solch d.mme ausagen zu verstehen.

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joe1406
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Vielleicht

wäre es einmal angebracht auch in anderen Regionen Bluttests durchzuführen und die mit jenen vom Görtschitztal zu vergleichen. Oder fürchtet man die Erkenntnis dass wir eigentlich alle ein bisschen "vergiftet" sind?

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tom2
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@joe: Das weiß man eh, oder warum glaubst wird als Referenzwert die HCB-Belastung von 95 Prozent der österreichischen Bevölkerung herangezogen? ;-)

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joe1406
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schon klar ....

die Frage ist nur wann diese HCB Werte ermittelt wurden ...

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