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Zirben-Gin & Kaffee-BierKreative Ideen in Flaschen gefüllt

Der Reichenauer Hans-Peter Huber braut Gin mit einer Zirbennote. Der Feldkirchner Norbert Peczelt mischt sein Bier mit Espresso.

Hans-Peter Huber mit seinem „Mitzii“ © Privat
 

Der Geschmack von Bier ist so gut wie jedem Erwachsenem bekannt, ebenso jener von Kaffee. Der Feldkirchner Norbert Peczelt mischt nun beide Getränke miteinander. Das Produkt „Beeresso“ – eine Mischung aus dem englischen Wort für Bier sowie dem Wort Espresso – ist seit wenigen Tagen in Feldkirchen erhältlich.

Entstanden sind Idee und Namen für die ungewöhnliche Mischung im Freundeskreis in einem Lokal in Wien. Im heurigen Frühling hat er mit den ersten Brauversuchen, gemeinsam mit dem „Brauhaus Bruck“ in Bruck an der Leitha begonnen.

Brauer Rainer Mraz und Peczelt (von links) Foto © Privat

Bier und Kaffee werden dafür aber nicht zusammengemischt, sondern die Kaffeebohnen werden mitvergoren und mitgebraut. Wie aber kann sich ein Biertrinker eine Bier-Kaffee-Mischung vorstellen? Peczelt: „Es ist vergleichbar mit einem dunklen, malzigen Bier mit einer Kaffeenote im Nachgeschmack.“ Derzeit ist das Bier im Pop-Up-Store in der Bahnhofstraße sowie im Thunfisch-Shop in der Thun-Passage erhältlich. Mit Gastwirten ist Peczelt zurzeit im Gespräch. Sollte der Verkauf gut anlaufen, wäre eine Produktion von 150 Hektolitern pro Monat möglich.

Peczelt mit „Beeresso“ Foto © Schusser

"Mitzii" Gin

Auf ganz andere, kleinere Mengen haben sich Hans-Peter und Nicole Huber spezialisiert. Auf ihrem auf 1600 Metern Seehöhe gelegenen „Bertlhof“ in den Nockbergen haben sie heuer eine Spirituose der besonderen Art – den pinkgefärbten Zirbengin „Mitzii“ – kreiert. Wie lange es den aktuellen „Jahrgang“ geben wird, hängt von einem Faktor ab. „Solange ich Zirbenzapfen in der Kühltruhe habe, können wir brennen“, so Huber. Danach werden sich die Fans des Alpengins bis nächsten Sommer gedulden müssen.

Der Name „Mitzii“ ist dabei als Abkürzung für „Mit Zirbe“ zu verstehen. Die Zirbe als traditionelle Zutat wird kombiniert mit dem zurzeit sehr beliebten Gin. Zum Brennen des Getränkes fährt Hans-Peter Huber extra in eine Brennerei nach Vorarlberg. „Gemeinsam mit dem dortigen Brennmeister stelle ich unseren Zirbengin her“, sagt der Reichenauer Landwirt. Auf den Gin ist er gekommen, weil der darin enthaltene Wacholder einen bekömmlichen Geschmack hat. Hubers Gin-Kreation erfährt bereits gutes Echo: „,Mitzii-Gin‘ wird schon in mehr als 20 Betrieben verkauft, zwei Flaschen gingen sogar nach London.“ Erhältlich ist er unter www.mitzii-gin.com

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