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FeldkirchenDieses Buch gibt Einblicke in die Kirchen Feldkirchens

Hobbyhistoriker Hans Neuhold (87) verfasste Buch über die Gotteshäuser der Tiebelstadt – mit bislang unveröffentlichten Erkenntnissen.

Das Werk von Hans Neuhold wurde mit Fotos aus der Kamera von Norbert Wohlgemuth bebildert © Norbert Wohlgemuth
 

Der Feldkirchner Hobbyhistoriker und promovierte Kulturwissenschaftler Hans Neuhold (87) spaziert über den Hof der Feldkirchner Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Er steuert auf das Eingangsportal zu und zeigt auf eine, in das Kapitell der romanischen Säule eingemeißelte, sechsblättrige Rose. „Eine Rose mit sechs Blättern ist ein Symbol für die Gottesmutter Maria. Der Steinmetz hat sich wohl gut ausgekannt“, sagt Neuhold. Diese und viele weitere Details und Geschichten rund um die Kirchen der Tiebelstadt hat er jetzt in einem Buch veröffentlicht. Illustriert wurde das Werk mit 148 Fotos, aufgenommen von Nobert Wohlgemuth.

Die Begeisterung ist spürbar, wenn der ehemalige Deutsch- und Geschichtelehrer über die jahrhundertealten Gemäuer spricht: „Ich wollte in meinem Buch jene Geschichten über die Kirchen erzählen, die noch unbekannt sind. Die meisten Feldkirchner wissen beispielsweise nicht, dass ein spätantiker Grabstein in der Kirchenruine in Tschachitsch ein Zeugnis für die früheste namentlich erwähnte Christin in Kärnten ist, nämlich Valeriana.“ Die Idee für das Buch hatte Neuhold, als er bei der Restaurierung eben jener Ruine als Gehilfe des Steinmaurers arbeitete. „Ich musste von früh bis spät die Verputzrillen bürsten“, schmunzelt er und ist stolz, Teil dieses wissenschaftlichen Projekts gewesen zu sein.

Feldkirchen: Rundgang zu den Feldkirchner Kirchen

Norbert Wohlgemuth
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Neuholds Texte werden durch die Fotos Norbert Wohlgemuths noch lebendiger. Beim Fotografieren spielten sich manchmal waghalsige Szenen ab. Wohlgemuth: „Einmal bin ich auf das Gerüst des Glockenstuhls geklettert, um die Glocke der Michaelskirche von oben aufs Bild zu bekommen. Gut, dass ich schwindelfrei bin.“

Neben der römisch katholischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, der Filialkirche St. Michael und der Kirchenruine von Tschachitsch wird in der Broschüre auch noch über die Filialkirche der Heiligen Wolfgang und Magdalena sowie über die evangelische Pfarrkirche Waiern berichtet. „Im Sinne des ökumenischen Gedankens war es mir wichtig, auch über eine Evangelische Kirche zu schreiben“, betont Neuhold. Fachliche Unterstützung boten der Direktor des Kärntner Landesarchivs Wilhelm Wadl und die Diözesankonservatorin Rosmarie Schiestl.

Erhältlich ist das Werk „Die Kirchen Feldkirchens und ihre Geschichte“ im katholischen sowie im evangelischen Pfarramt Feldkirchen sowie in der Buchhandlung Breschan.

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