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Erfolgreich in der KriseWo Landwirte am Acker Ideen pflanzen

Mit innovativer Vielfalt und alternativen Vermarktungsstrategien trotzen bäuerliche Betriebe auch großen Krisen.

„Trappas Schmankerlhütte“ in Kellerberg ist seit der Krise ein Verkaufsmagnet
„Trappas Schmankerlhütte“ in Kellerberg ist seit der Krise ein Verkaufsmagnet © Privat
 

"Ab Mitte März ging es steil nach oben, der Absatz ist hinauf geschossen“, erzählt Eierproduzent Christian Kofler aus Kellerberg, auf dessen Hof seit einem Jahr „Trappas Schmankerlhütte“ steht, wo 19 Bauern aus der Region eine breite Palette von etwa 100 Produkten anbieten. „Da dauerte der Arbeitstag von fünf Uhr früh bis 23 Uhr“, veranschaulicht Kofler, dessen Spitzname „Trappa“ ist und der die Hütte logistisch bewirtschaftet. Der „schöne Gewinn“ hat zu einem Aufschwung für alle Beteiligten geführt.

Unser Auftragsvolumen war während der Corona-Krise sechs Wochen lang kaum zu schaffen. Wir konnten keine Neukunden mehr annehmen“, schildert Anita Lautemann den Erfolg des 2015 gegründeten Lieferdienst „Bio Bringt`s“ aus Moosburg, mit dem sie das Angebot von zwölf Bio-Höfen bündelt.„Webshop und Logistik waren schon vorhanden, daher konnten wir die Nachfrage gut bewältigen“. Obwohl der Ansturm nachgelassen habe, verzeichne man immer noch ein doppeltes Geschäftsaufkommen, wohl auch aufgrund der digitalen Vermarktung und weil trotz Aufpreis viele Produkte billiger seien als im Supermarkt.

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