Assistenzeinsatz an GrenzeSeit 1000 Tagen für die Sicherheit in Kärnten

Seit bereits 1000 Tagen versehen die Soldatinnen und Soldaten des Österreichischen Bundesheeres ihren Dienst an der Grenze zu Slowenien.

Seit bereits 1000 Tagen versehen die Soldatinnen und Soldaten des Österreichischen Bundesheeres ihren Dienst an der Grenze zu Slowenien
Seit bereits 1000 Tagen versehen die Soldatinnen und Soldaten des Österreichischen Bundesheeres ihren Dienst an der Grenze zu Slowenien © Markus Dexl/LPD Kärnten
 

Am Donnerstag, dem 14. Juni 2018, versehen die Soldatinnen und Soldaten des Österreichischen Bundesheeres nun seit bereits 1000 Tagen ihren Dienst an der Grenze zu Slowenien. Seit 18. September 2015 stehen Soldaten, teilweise aus ganz Österreich, im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz und arbeiten 24 Stunden mit der Kärntner Polizei Schulter an Schulter im Grenzdienst zusammen.

Illegale Grenzübertritte

Es ist mittlerweile ein fast zur Routine gewordener Einsatz, der kaum mehr von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Die Soldaten, derzeit aktuell rund 130, stehen gemeinsam mit der Polizei im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz an der Kärntner Grenze zu Slowenien. Dabei werden gemäß Behördenauftrag der Kärntner Polizei gemeinsam Fahrzeuge angehalten, Personenkontrollen zur Identitätsfeststellung, Fahrzeugdurchsuchungen, Streifentätigkeiten und Beobachtungen durchgeführt, um illegale Grenzübertritte rechtzeitig zu erkennen und zu verhindern und zur allgemeinen Sicherheit der Bevölkerung beizutragen.

"Die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Militär in Kärnten ist beispielgebend für ganz Österreich. In dieser herausfordernden Situation ist es notwendig, die verfügbaren Mittel zur Aufrechterhaltung der Sicherheit koordiniert einzusetzen", sagt die Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß. Ein Zeichen von guter Zusammenarbeit ist der ständige Informationsaustausch auf allen Ebenen. So verschaffen sich auch die Kommandanten der Organisationen einen gegenseitigen Überblick, um die Abläufe laufend zu optimieren.

"Es ist eine schwierige Aufgabe, wir sind alle gefordert. Es herrscht jedoch ein geordneter und ruhiger Ablauf im Grenzdienst. Es wird auch besonderer Wert auf den Eigenschutz und die Sicherheit unserer Soldaten gelegt, zum Schutz unserer Bevölkerung", gibt sich Kärntens Militärkommandant Walter Gitschthaler zufrieden.

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